Lehrreicher Tag bei der Feuerwehr

Kinderferienprogramm:  Wasserscheu darf hier niemand sein

Zu einer heißen Angelegenheit wurde auch dieses Jahr die Ferienaktion der Feuerwehr Scheeßel.

Scheeßel - „Wasser marsch!“, hieß es jetzt für 13 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren auf dem Gelände der Scheeßeler Ortsfeuerwehr an der Harburger Straße. An mehreren Stationen sollte der Nachwuchs allerlei Wissenswertes über Lösch- und Rüstwagen lernen. Während dieser Aktion im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde konnten sich die Kinder auf spielerische Weise ein erstes Bild von den Aufgaben in einer Freiwilligen Feuerwehr machen. Für die aktiven Brandschützer ist das immer wieder eine Motivation, während der Ferienzeit dem Nachwuchs ihr Aufgabenfeld näherzubringen. Schließlich könnte sich dabei der eine oder andere entscheiden, selbst einmal in die Kinder- oder Jugendfeuerwehr einzutreten.

„Schön, dass ihr alle da seit“, begrüßte Scheeßels stellvertretender Ortsbrandmeister Tobias Klindworth die neugierigen Jungen und Mädchen. In zwei Gruppen eingeteilt, ging es für die Teilnehmer sogleich ans Eingemachte: Während sich ein Teil auf die Fahrzeuge verteilen durfte, blieben die anderen im Feuerwehrhaus. Brandschutzerziehung stand für sie auf dem Programm. Wie geht man richtig mit Streichhölzern um? Wie verhalte ich mich, wenn ein Feuer ausbricht? Wie setze ich einen Notruf ab? Welchen Sinn erfüllt ein Rauchmelder und was ist zu tun, wenn dieser Alarm schlägt? Nachdem die Kinder zunächst mit der Theorie vertraut gemacht worden waren, nahmen sie Gebäude und Fuhrpark genauer unter die Lupe. Auch stellte sich ihnen ein Feuerwehrmann in voller Einsatzkleidung vor.

Unterdessen war die zweite Gruppe mit Blaulicht und Martinshorn in das Industriegebiet gefahren, wo die Kameraden einige praktische Übungen für sie vorbereitet hatten. So musste beispielsweise ein „brennendes“ Haus mit Wasser abgelöscht oder ein Ball mit dem Wasserstrahl durch eine Hindernisstrecke geführt werden. Wohl dem, der trockene Ersatzkleidung mit im Gepäck hatte. Nach einer guten Stunde wurden die Gruppen getauscht. Nachdem alle wieder am Feuerwehrhaus angekommen waren, wurde auch noch ein richtiges Feuer angesteckt. Vor den Augen der Kinder simulierten die Brandschützer, was beim Versuch passiert, eine brennende Bratpfanne oder die Fritteuse mit Wasser abzulöschen.

Auch hungrig blieb niemand: Fürs leibliche Wohl standen Bratwurst und Getränke bereit. - lw

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