Mit 40 Ferienkindern im Jeersdorfer Holz 

Naturrallye von SPD und Nabu: Wasserbüffel kraulen ausdrücklich erlaubt

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Nach Jürgen Wahlers’ (l.) Erklärungen trauen sich einige Teilnehmer sogar, die Wasserbüffel zu streicheln.

Jeersdorf - Ein gut eingespieltes Team von SPD und Nabu hatte für seine im Rahmen des Kinderferienprogramms durchgeführte Rallye „Der Natur auf der Spur“ alles vorbereitet, um jeweils am Vor- und Nachmittag 20 Kinder auf Entdeckungsreise durch das Jeersdorfer Holz zu schicken.

Ausgestattet mit Stempelkarte und Müllsack ging es nach einer kurzen Einweisung durch Michael Himmel, Leiter der Nabu-Jugendgruppe, in vier Gruppen los in den Wald. Schon bevor die erste von insgesamt sieben Stationen erreicht wurde, wanderte der erste eingesammelte Müll in den dafür vorgesehenen Sack. Die Kinder konnten gut erklären, warum Metall oder Styropor so gefährlich für die Waldtiere sind, und Max (7) wusste, dass Plastik die Nistkästen verstopfen und zum Ertrinkungstod des Vogelnachwuchses führen kann.

Auch an den weiteren Stationen konnten die kleinen Naturforscher ihr Wissen unter Beweis stellen und gleichzeitig viel Neues über den Wald und seine Bewohner erfahren. So staunten sie beim Weitsprung angesichts ihrer durchaus passablen eigenen Leistungen nicht schlecht, dass einige Waldtiere ein Vielfaches ihrer Körpergröße springen können und es ein Eichhörnchen bis auf drei Meter bringt.

Mit pantomimischer Unterstützung

Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Tannenzapfen-Weitwurf und beim Ertasten von Gegenständen im „Fühlsack“. Noch einmal richtig spannend ging es beim Natur-Quiz zu, aber dank etwas Hilfe durch Michael Himmel und pantomimischer Unterstützung durch die anderen Mädchen und Jungen errieten alle Kandidaten schlussendlich die gefragten Begriffe.

Nach dieser Anspannung freuten die Teilnehmer sich umso mehr auf die letzte Station und rannten unter Jubelrufen zur Weide an der Wümme mit den Wasserbüffeln. Die respekteinflößenden großen Tiere hatten es sich im Schatten großer Bäume in einer Sandsuhle bequem gemacht und beäugten gelassen die herbeigeeilte Kinderschar. Durch die informativen Erklärungen des Besitzers Jürgen Wahlers verloren die Kinder bald ihre Scheu, und einige trauten sich sogar, die zutraulichen Tiere zu kraulen, was diesen laut Wahlers besonders gut gefällt.

Ihren Abschluss fand die Rallye schließlich mit der Überreichung von Urkunden an die Kinder – verbunden mit der Hoffnung der Initiatoren, mit der Aktion ein wenig zur Sensibilisierung des Nachwuchses beim Umgang mit der Natur beigetragen zu haben. 

uj

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