Uwe Wahlers übernimmt den Vorsitz im Heimatverein

Weißer Rauch über Scheeßel

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Klaus Buchhaupt (v.l.), Uwe Wahlers und Rainer Schild wollen den Heimatverein wieder in ruhige Fahrwasser führen.

Scheeßel - Von Matthias Röhrs. Der Scheeßeler Heimatverein „Niedersachsen“ hat, etwa anderthalb Monate nach dem überraschenden Rücktritt seiner Vorsitzenden Christine Behrens, eine neue Führungsriege. Die Mitgliederversammlung wählte am Montagabend im Meyerhof einstimmig den bisherigen Beisitzer Uwe Wahlers zum ersten Vorsitzenden.

„In die Fußstapfen von Christine Behrens kann ich gar nicht treten“, erklärte Wahlers bereits vor seiner Wahl. Er wolle lieber versuchen, es auf seine Weise zu machen. Für den ehemaligen Vorsitzenden der Beekscheepers (1986-2001) gab es weder einen Gegenkandidaten noch eine Gegenstimme. Der gebürtige Bartelsdorfer und seine Stellvertreter Klaus Buchhaupt sowie der wiedergewählte Rainer Schild wollen nun gemeinsam den Heimatverein wieder zur Ruhe kommen lassen.

Dafür geben sie sich zwei Jahre Zeit. Dann wird der Vorstand aufgrund einer Satzungsänderung wieder neu gewählt. Bisher wählte der Heimatverein seine Vorstände für vier Jahre. „Wir wollen das Amt in die nächste Generation übergeben“, gab Schild den Masterplan bekannt. Die nächste Generation scheint jedoch noch nicht bereit zu sein. Schild: „Wir werden versuchen, in zwei Jahren einen Übergang hinzubekommen.“

Die Satzungsänderung definierte auch den stimmberechtigten Vorstand neu. Neben dem Vorsitzenden und den zwei Stellvertretern, gehören nun der Schatzmeister (Klaus Sinnhuber-Fleischer), der Schriftführer (Jochen Beckmann) sowie je ein Vertreter der Gemeinde Scheeßel und des Landkreises dazu. Diese Satzungsänderung wurde nötig, da Gemeinde und Landkreis die Stelle der Museumsreferentin des Heimatvereins, Jessica Krull, zu großen Teilen finanzieren.

Über Christine Behrens, die auch ihre Mitgliedschaft zum Jahresende gekündigt hatte und nicht anwesend war, sowie ihre Familie wurden im Meyerhof nicht mehr viele Worte verloren. Schild kündigte bereits in seiner Begrüßungsrede an, das Thema nicht weiter kommentieren zu wollen. Doch das „Lebenswerk“ der Familie Behrens war das Grundrauschen vieler Wortmeldungen. Dieses Lebenswerk sollte nicht verspielt werden, wusste auch Schild.

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