Uwe Wahlers im Interview

Vorstand rückt zusammen

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Uwe Wahlers.

Scheeßel - Uwe Wahlers, der neue Vorsitzende des Heimatvereins, im Interview mit der Kreiszeitung.

Sie sagten, Sie wollen nicht versuchen, in Christine Behrens' Fußstapfen zu treten, sondern die Vorstandsarbeit auf Ihre Weise machen. Wie sieht „Ihre Weise“ aus?

Uwe Wahlers: Christine Behrens hat über viele Jahre mit großem Engagement den Verein geprägt. So jemand ist nicht einfach zu ersetzen. Ich setze auf Teamarbeit und Absprachen und bin sicher, dass wir die anstehenden Aufgaben gemeinsam meistern werden.

Warum haben Sie sich zur Wahl aufstellen lassen?

Wahlers: Der Vorstand des Heimatvereins war gezwungen, in ganz kurzer Zeit einen Vorschlag für die Neuwahlen vorzustellen. Wir sind übereingekommen, die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Da ich schon lange Mitglied im Heimatverein bin und schon Erfahrung als Vorsitzender bei den Beekscheepers gesammelt habe, fiel die Wahl auf mich. Im Übrigen hat für meine Bereitschaft entscheidend beigetragen, dass alle Vorstandsmitglieder in dieser für den Verein schwierigen Situation zusammengerückt sind und alle Verantwortung übernommen haben und übernehmen werden.

Sie haben angekündigt, nur für zwei Jahre das Amt des Vorsitzenden ausüben zu wollen. Warum sind Sie trotzdem keine Notlösung?

Wahlers: Diese Frage stellt sich mir so nicht. Wir sind froh, gemeinsam eine Lösung für den Heimatverein Scheeßel gefunden zu haben, von der wir ausgehen, dass mit ihr erfolgreich gearbeitet werden kann.

Sie als neuer Vorsitzender möchten mit ihren Stellvertretern gleichberechtigt agieren. Wie wird die Zusammenarbeit aussehen?

Wahlers: Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und eine genaue Aufgabenverteilung vornehmen. Dazu gehören auch die Aufgaben für die anderen Vorstandsmitglieder und die Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Wöchentliche Teamsitzungen werden für die Feinabstimmungen sorgen und der Zusammenarbeit mit unserer museumspädagogischen Kraft, Jessica Krull, dienen.

Wie werden Sie den Heimatverein wieder in ruhigere Fahrwasser führen?

Wahlers: Wir konzentrieren uns auf die vorgesehenen Aktivitäten wie dem Museumstag und einen regen Meinungsaustausch mit allen Abteilungen. Nach der Versammlung haben wir viel anerkennende Worte und Zuspruch erhalten. Dies ist ein guter Start. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir die anstehenden Aufgaben bewältigen. Dann stellt sich Ruhe von alleine ein.

mro

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