Rund 10 .100 Bürger aus der Gemeinde Scheeßel dürfen am 24. September an die Urne

Die Wahl naht

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In der Einheitsgemeinde Scheeßel sind rund 10 100 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Erst-und Zweitstimme bei der Bundestagswahl abzugeben. Schon jetzt ist eine Briefwahl-Stimmabgabe im Rathaus möglich.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Bis zur Bundestagswahl sind es zwar noch drei Wochen hin, doch in der Gemeinde haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt zahlreiche Wahlberechtigte ihre Stimmen abgegeben, wie Frank Thies vom Fachbereich Ordnung und Soziales im Scheeßeler Rathaus verrät.

So hat die Gemeindeverwaltung inzwischen auch die Wahlbenachrichtigungskarten an die Haushalte in der Einheitsgemeinde verschickt. Nach Thies‘ Auskunft werden am 24. September exakt 10 130 Bürger aus der Einheitsgemeinde wahlberechtigt sein – und damit 45 weniger als bei der Bundestagswahl vor vier Jahren.

„Es kann sein, dass Nachbarn oder sogar Eheleute ihre Benachrichtigungen an unterschiedlichen Tagen erhalten“, sagt der Verwaltungsmann, der mit seinem Team derzeit mit der Wahlvorbereitung beschäftigt ist. „Das ist aber noch kein Grund zur Sorge.“ Erst wenn Anfang September immer noch keine Post eingetroffen ist, sollten sich die betroffenen Bürger bei der Verwaltung melden und sich erkundigen, ob sie überhaupt im Wählerverzeichnis erfasst sind.

Für die eigentliche Abstimmung gibt es wieder drei Optionen. Zum einen können die Wahlberechtigten natürlich direkt am 24. September in dem ihnen zugeordneten Wahllokal abstimmen. Hierfür müssen sie entweder ihre Wahlbenachrichtigungskarte oder ihren Personalausweis vorlegen. Briefwahlunterlagen können per Post oder direkt im Rathaus beantragt werden. Die eigentliche Briefwahl erfolgt dann wie üblich per Post.

„Eine Briefwahl-Stimmabgabe ist aber auch direkt bei uns möglich“, betont Thies. Dafür hat die Verwaltung eigens im Erdgeschoss eine Wahlkabine eingerichtet. Bei der Bundestagswahl 2013 haben 1 107 Wahlberechtigte von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Der Fachbereichsleiter geht aber davon aus, dass sich diesmal noch weit mehr Wähler für die Option der Briefwahl entscheiden werden. „Seit Montag haben schon 250 Bürger die entsprechenden Unterlagen bei uns beantragt.“

Rund 100 Wahlhelfer

Im Wahlkreis Rotenburg I / Heidekreis treten sieben Direktkandidaten an, die mit der Erststimme gewählt werden können. Mit der Zweitstimme bewerben sich insgesamt 18 Landeslisten der Parteien und politischen Vereinigungen um die Gunst der Wähler. Wie bei der Kommunalwahl im September vergangenen Jahres gibt es auch zur Bundestagswahl insgesamt sechs Wahllokale in der Gemeinde, in denen rund 100 Wahlhelfer Dienst leisten werden. Ein Großteil der ehrenamtlichen Helfer verrichtet seine Aufgabe dabei nicht das erste Mal. „Alle haben auch schon zugesagt“, freut sich Thies über eine entspannte Situation. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 ist der Kernort Scheeßel jetzt in fünf statt vier Wahlbezirke aufgeteilt. Dieser Schritt sei nötig geworden, weil vor allem durch die Neubaugebiete die Zahl der Wahlberechtigten im Laufe der Jahre stetig gewachsen sei, erklärt Thies. ,„Dadurch hat jedes Team nun nur noch rund 1 100 Wähler zu betreuen anstatt 1 500.“

Die kleinsten Wahlbezirke mit weniger als 260 Wahlberechtigten gibt es in Sothel und Abbendorf. „Von dort kommen gegen 18.30 Uhr traditionell auch immer die ersten Ergebnisse“, weiß der Wahl-Experte aus Erfahrung. Insgesamt 16 Wahllokale in der Einheitsgemeinde sind am 24. September von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Wer die Ergebnisse am Wahlabend verfolgen will, kann dies unter anderem auf der Internetseite der Gemeinde tun (www.scheeßel.de).

Übrigens: Für die Landtagswahl am 15. Oktober sucht die Gemeinde noch weitere Wahlhelfer. Wer Interesse hat, kann sich mit der Verwaltung unter der Rufnummer 04263 / 93080 in Verbindung setzen.

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