Gemeinde nimmt ersten Abschnitt für Baugebiet ab

„Vor dem Varel I“ ist fertig ausgebaut

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Bei der Endabnahme v.l.): Tim von Elling (Gemeinde), Hans-Hinrich Gerken (Planungsbüro), Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Birte Meinke (Gemeinde) und Heiko Cordes (Baufirma).

Scheessel - Von Lars Warnecke. Abnahme – allgemein bezeichnet dieser juristische Begriff eine Erklärung, dass eine Sache oder ein Zustand bestimmten Kriterien entspricht und als „erfüllungstauglich“ bestätigt wird.

Erfüllungstauglich ist das Baugebiet „Vor dem Varel I“ allemal, nachdem in den vergangenen Monaten am Fuhrenkamp der Endausbau erfolgt war. Davon konnten sich am Mittwoch Vertreter der Gemeinde, des Planers und der Baufirma selbst ein Bild machen.

Sicher, einige zu erledigende Arbeiten wie Bepflanzungen stehen noch auf dem Abnahmeprotokoll. Doch Käthe Dittmer-Scheele lobte schon jetzt die Arbeit der Baufirma Rosebrock aus Wistedt. „Wir sind sehr zufrieden mit der Ausführung“, sagte die Bürgermeisterin nach der offiziellen Abnahme, der auch Planer Hans-Hinrich Gerken (PGN), Heiko Cordes von der Baufirma sowie die Verwaltungsmitarbeiter Tim von Elling und Birte Meinke beiwohnten. „Die Gemeinde ist hier selber angetreten und hat den Bereich entwickelt“, sagte sie bei der Vorstellung des Areals. Wo bisher nur Ackerland gewesen sei, habe die Kommune nun in einem ersten Bauabschnitt 34 neue Bauplätze mit einer Größe zwischen 650 und knapp 1 .700 Quadratmetern ermöglicht.

100 Prozent der Grundstücke verkauft

100 Prozent der Grundstücke seien bereits verkauft, bilanziert Birte Meinke, die im Rathaus für die Vermarktung zuständig ist. Der letzte Kaufvertrag sei im August unterzeichnet worden. 19 Flächen seien an Scheeßeler Bürger abgegeben worden, 15 an Auswärtige. Erschlossen worden war der erste Teil des Baugebietes innerhalb eines Jahres. Seit Mitte 2014 konnten Grundstückseigentümer mit dem Bau ihrer Eigenheime beginnen. Der Endausbau erfolgte dann von April bis September dieses Jahres. Rund 220 .000 Euro seien allein dafür aufgewendet worden, so Dittmer-Scheele, bei einem Gesamtauftragsvolumen von 720. 000 Euro. „Diese Summe“, so die Verwaltungschefin, „haben wir durch den Verkauf auch wieder reinbekommen.“

Rohre für Glasfaser verlegt

Verlegt worden seien rund 3.500 Quadratmeter Pflastersteine und 900 Meter Bordsteine, erläuterte Tim von Elling, bei der Gemeinde für Straßenneubau verantwortlich. Was die Erdarbeiten betrifft, wurden zur Entwässerung etwa 430 Meter Schmutzwasserleitungen verlegt, über 480 Meter erstreckt sich das Regenwasserkanalnetz. Außerdem wurden Rohre für Glasfaser verlegt, um so schnelles Internet anbieten zu können.

Dittmer-Scheele zeigt sich optimistisch, was die weitere Entwicklung des Beeke-Ortes angeht: Gleich nebenan liegt das Baugebiet „Vor dem Varel II“. Ein Großteil dieses zweiten Bauabschnitts ist bereits vermarktet, die ersten Doppel- und Einfamilienhäuser wachsen in die Höhe. Im kommenden Jahr solle dann endlich auch der Fuhrenkamp, die bisherige Baustraße, ausgebaut werden, so die Bürgermeisterin. Auch sei geplant, 2018 mit der Erschließung des vorderen Bereichs entlang der Landstraße zu starten – um so die Voraussetzung für weitere Wohnbebauung und den neuen gemeindlichen Kindergarten zu schaffen.

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