Das Geheimnis ist gelüftet

Vier Landjugenden aus der Gemeinde stellen sich der 72-Stunden-Aktion

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Nach Verkündung der „Challenge“ nahmen mehr als 40 Mitstreiter der Wohlsdorfer Landjugend eine Begutachtung der dreitägigen Baustelle vor.

Ganz unterschiedlichen An- und Herausforderungen ist die heutige Jugend permanent ausgesetzt. Richtig spannend und sehr konkret wird es für die Mitglieder der Landjugenden jedoch alle vier Jahre – dann nämlich, wenn die vom Landesverband ausgerufene „72-Stunden-Aktion“ zu bewältigen ist. Das Motto dieses Mal lautet: „Einfach ma machen“. Zum siebten Mal gilt es, gemeinsam bis Sonntag, 18 Uhr, die Aufgabe zu lösen, die von einem „Agenten“ verkündet wird.

Wohlsdorf - In Wohlsdorf hatten sich am Donnerstagabend mehr als 40 Jugendliche der Ortsgruppe am Jugendhaus versammelt, um die mit Spannung erwartete Aufgabe von Ortsbürgermeisterin Gisela Kracke und „Agentin“ Sandra Everding in Empfang zu nehmen. Die „Challenge“: Die Verschönerung des Spielplatzes im Kronsweg, mit Erweiterung der Auswahl an Spielgeräten, Gestaltung einer Sitzecke und Hackschnitzel-Unterfütterung einer Hecke.

Auch wenn die Verantwortlichen vorher dichtgehalten hatten: Eine wirkliche Überraschung war das Thema dann doch nicht. „Natürlich wussten wir nichts Genaues“, so der zweite Vorstand Benni Eggers, jedoch seien ihm die angelieferten Steine für die Pflasterung schon aufgefallen „und der Rasen auf dem Spielplatz war auch gemäht“. Genau wie er findet auch Jonte Dittmer die Aufgabenstellung gelungen: „Absolut sinnvoll und für alle ist etwas dabei: Erdarbeiten, Bauen, etwas mit Holz und Gartenarbeit.“ Besonders gefällt ihm, dass ein Ahorn gepflanzt werden soll: „Bisher war es ja schon etwas kahl hier.“

Ehrensache, dass die Jugendlichen gleich gemeinsam zum „Tatort“ herübergingen, die ersten schon mit Zollstock bewaffnet, um sich ein eigenes Bild zu machen. Mit der eigentlichen Arbeit in Kleingruppen, die sich über die schon im Vorfeld eingerichtete Whats-App-Gruppe organisieren, wolle man am Freitagmorgen spätestens um 8 Uhr anfangen. Viele machen es wie Benni und lassen sich von der Schule oder dem Betrieb beurlauben. Und so gut wie alle sind überzeugt, die Aufgabe zu meistern: „Klar schaffen wir das!“, ist „Ersttäter“ Hauke Carstens, angehender Dachdecker, überzeugt. Wie bei wohl allen Ortsgruppen ist auch hier das gesamte Dorf eingeladen, vorbeizuschauen und sich selbst vom Baufortschritt zu überzeugen.

In Westervesede geht es um den Bau eines mobilen Grills, mit dem auch Pizza gebacken werden kann. Auch die Westerescher werden auf Trab gehalten, und das auch räumlich: Sie wurden damit betraut, die Wanderwege rund um den Ort neu zu beschildern und aufzuwerten, Bau von Sitzgelegenheiten inklusive. Die könnten auch in Wittkopsbostel eine Rolle spielen. Dort lautete die Vorgabe von „Agent“ Ortsbürgermeister Dirk Lange: Verwandlung der „grünen Hölle“ vor dem DGH in einen „generationengerechten Aufenthaltsort“. Die Ausgestaltung überließ er den Akteuren. Im Gespräch sind eine Rundbank um die Rotbuche, ein Wasserspiel sowie ein Sichtschutz zur Straße. Die ersten 24 Stunden hieß es jedoch zunächst: Büsche und Strauchwerk ade. 

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