Versammlung der Kirchengemeinde / Orgel wird repariert / „Abendz“-Gottesdienste kommen an

Im Januar kommen die Handwerker

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Kirchenmusiker Andreas Winterhalter macht die Versammlung auf die notwendigen Reparaturarbeiten an der Orgel aufmerksam.

Scheeßel - Von Hannelore Rutzen. Haste Töne: Über die notwendigen Reinigungs- und Renovierungsarbeiten an der Orgel in der St.-Lucas-Kirche erhielten die Besucher der Gemeindeversammlung am Mittwochabend Informationen und Kostenaufstellung. „Inzwischen pfeift das Instrument manchmal aus dem letzten Loch. Viele Teile sind kaputt. Schimmelpilz hat sich eingenistet“, erklärte Kirchenmusiker Andreas Winterhalter. Er ist sich sicher: Es müsse etwas getan werden, um die Spielfähigkeit zu erhalten.

Winterhalter zählte weiter auf, dass gleichzeitig Türfüllungen neu gestaltet, ein Zimbelstern angebracht sowie Registerzüge und Schilder erneuert werden müssten. Alles in allem würden sich die Ausgaben auf mehr als 50000 Euro belaufen. Wie diese finanziert werden, erläuterte Claus-Dieter Winkelmann vom Kirchenvorstand: „Wir fingen frühzeitig mit Sammlungen und Spenden an. Bisher konnten in unserer Gemeinde über 26000 Euro aus Beiträgen, einem Basar und Spenden aufgebracht werden“. Dazu kämen noch Zuwendungen der politischen Gemeinde, des Freundeskreises Kirchenmusik, der Sparkassenstiftung sowie ein 30-Prozent-Zuschuss der Landeskirche. „Zusammengerechnet fehlen uns noch 1250 Euro. Die Summe solle durch den Erlös eines Orgelbasars sowie weitere Spenden abgedeckt werden können, verkündete Winkelmann. Mit dieser Gewissheit habe man bereits eine Orgelbaufirma beauftragt, ab Januar mit den Arbeiten zu beginnen.

Wie Renate Freundlieb und Mechthild Göttert mitteilten, sei auch eine Erneuerung des Altar- und Kanzelbehangs, sogenannte Paramente, notwendig. Diese stammten größtenteils immerhin noch aus den 50er Jahren. „Jetzt sind sie schadhaft, brüchig und nicht mehr zeitgemäß“, so Göttert. Durch Bittbriefe und Spenden wollen die beiden Frauen dafür sorgen, dass die Summe aufgebracht wird. Am 13. Januar solle eine Paramenten-Werkstatt erste Entwürfe und Farben vorstellen.

Kirchenvorstandsmitglied Günter Frick berichtete, dass sich der Bauausschuss mit der Bauunterhaltung der Kirche beschäftigt habe. Vor allem die Fassade des Kirchturms bereite Sorgen. „Der Putz fällt teilweise ab. Das bekommen wir nicht allein hin. Wir arbeiten mit dem Amt für Bau- und Kunstpflege bei der Landeskirche zusammen, das dafür ständig ist“ informierte Frick. Mittlerweile werde ein Gutachten erstellt. „Das wollen wir abwarten, um weitere Schritte zu beraten und einzuleiten.“

Über die „Abendz“-Gottesdienste erstatte Pastorin Gunda Handrich Bericht. Acht Veranstaltungen dieser Art hätten bereits stattgefunden – mit durchweg positiver Resonanz. „Gemeindeglieder sagten, dass ihnen die Veranstaltungen mit Themen wie Kunst, Strand und Meer, viel Musik oder Textlesungen in sonntäglicher Atmosphäre und in moderner Gestaltung gut gefallen hätten“, gab sie erfreut Auskunft. Sie sollen auch künftig fortgesetzt werden.

Zum Gemeindeausschuss zählen Edda Bobrich, Susanne Schenck-Nekarda, Henning Hildebrand, Meike Bénet und Andreas Winterhalter sowie einer der drei Scheeßeler Pastoren, meist ist Jens Ubben dabei. Das Gremium berät und entscheidet über geistliche, finanzielle, rechtliche und verwaltungsmäßige Angelegenheiten.

Seine Mitglieder bitten um eine weitere aktive Mitarbeit, um neue Ideen, vielleicht Themen für Abendz-Gottesdienste und andere aktive Anregungen.

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