Verein Simbav bietet neue Eltern-Kind-Gruppe in der Turnhalle der Beeke-Schule an

Mehr Platz zum Spielen und Toben

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Rund um Kuscheltiger „Simba“ haben alle viel Spaß in der Eltern-Kind-Gruppe des Vereins Simbav.

Scheeßel - Von Ursula Ujen. Ausgesprochen entspannt, doch gleichzeitig fröhlich und munter ging es bei dem ersten Treffen der neuen Simbav-Gruppe in der kleinen Turnhalle der BeekeSchule zu. Überall wuselten die kleinen Gäste herum und machten sich krabbelnd oder laufend mit der Umgebung vertraut und beschäftigten sich mit den ausliegenden Spielgeräten. Immer mittwochs von 9.30 bis 11 Uhr hält der Simbav-Verein ab sofort dieses Angebot für Eltern und Großeltern mit Kindern von null bis drei Jahren vor.

Möglich geworden ist das Ganze durch die gemeinsame Kooperation von Gemeinde, Beeke-Schule und Simbav. Petra von Spreckelsen, Koordinatorin bei Simbav, erklärte: „Seit 2014 nutzen wir die Räume in der Beeke-Apotheke für mittlerweile zwei Eltern-Kind-Gruppen, einmal dienstags für die ganz kleinen Babys und dann mittwochs für Kinder ab dem Krabbelalter.“ Bei den Treffen für die Krabbelkinder kämen teilweise bis zu 16 Mütter, wodurch es in den für ihren Verein kostenlos zur Verfügung gestellten Räumen einfach zu eng wurde. Schließlich, erzählt von Spreckelsen, habe man sich mit dem Problem an die Gemeinde gewandt.

Diese blieb nicht untätig und suchte nach einer Lösung: „Da uns bekannt war, dass es in der kleinen Turnhalle der Beeke-Schule freie Kapazitäten gibt, haben wir Kontakt mit Schulleiter Sven Borstelmann aufgenommen“, berichtet Frank Thies, Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales im Rathaus. „Die Gemeinde unterstützt diese Initiative ausdrücklich und hat Simbav in diesem Jahr erstmalig 1500 Euro zur Verfügung gestellt.“

Borstelmann war sofort sehr angetan von der Idee, nach den integrierten Gruppen mit Krippen- und Kindergartenkindern noch mehr kleine Gäste in das Gebäude zu holen. „Wir mussten zwar etwas hin- und herschieben, haben aber jetzt eine optimale Lösung für alle gefunden“, ergänzt der Schulleiter.

Auch die anwesenden Mütter sowie ein Vater genossen ganz offenbar das neue Raumangebot: „Es läuft eben alles wesentlich entspannter ab, wenn die Kleinen ihrem Bewegungsdrang voll nachgehen können“, so eine junge Mutter.

Diese Überzeugung teilen auch die ehrenamtlichen Gruppen-Betreuerinnen Katharina Osterbart sowie Ida Fleischer-Sinnhuber, und Koordinatorin Petra von Spreckelsen freut sich: „Es gefällt allen super hier. Wir sind froh, in Scheeßel jetzt zwei sogenannte niedrigschwellige Angebote ohne Anmeldung und Beitrittserklärung vorhalten zu können.“

Das Hauptaugenmerk von Simbav läge darauf, die Elternkompetenz zu unterstützen, den Austausch untereinander anzuregen, Informationen weiterzugeben und ein altersgerechtes Spielangebot vorzuhalten, so die ausgebildete Erzieherin. „Unser Ziel ist es, bei den Treffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen zu schaffen. Spielen, basteln, lachen und singen stehen im Vordergrund, aber es geht auch um gegenseitige Rücksichtnahme und die Entwicklung von Konfliktlösungen.“ Darüber hinaus würden zu Themen wie Erziehung, Ernährung oder ärztliche Beratung entsprechende Fachleute in die Gruppen eingeladen. Die Erfahrung zeige, dass Kinder, die die ersten Kontakte mit ihrer Mutter oder ihrem Vater im Rücken knüpfen, es hinterher in der Krippe oder im Kindergarten mit dem Einstieg wesentlich leichter hätten.

Weitere Informationen über den Verein Simbav sind im Internet erhältlich. www.simbav.de

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