Café ist der Renner

Untervogtplatz feiert Eröffnung mit drittem Spargelmarkt

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Der Untervogtplatz in Scheeßel ist richtig hübsch geworden. Zur Eröffnung während des Spargelmarkts hätten laut Organisatoren ruhig ein paar mehr Leute kommen können.

Scheeßel - Strahlende Gesichter bei Offiziellen, Standbetreibern und Besuchern, eine ebenso strahlende Sonne und ein gerade fertiggestellter Untervogtplatz, der sich rechtzeitig nach knapp neun Monaten Bauzeit zu seiner Eröffnung von der besten Seite zeigte: Beim dritten Scheeßeler Spargelmarkt, verbunden mit der Eröffnung des Untervogtplatzes am Sonntag, passte fast alles.

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele erinnerte in ihrem chronologischen Abriss an die Anfänge vor zehn Jahren: An die Chance, durch Kauf des Supermarktgeländes etwas Neues zu gestalten, den folgenden Ideenwettbewerb und Beteiligung der Bürger, aber auch an die nötige Überzeugungsarbeit in den politischen Gremien: „Letztlich hat aber das Ziel überzeugt!“

Etwas Wartezeit musste akzeptiert werden

Das sahen auch viele Besucher so: „Das Geld ist absolut gut angelegt“, konstatierte die Jeersdorferin Heike Berning. Während erstaunlicherweise vor allem „Best-Ager“ reges Interesse beim Einwählen in den jüngst installierten Infopoint zeigten, stieß das Café, das auf der neuen umlaufenden Empore vor dem Rathaus Platz gefunden hatte, bei allen Altersstufen auf Begeisterung. „Wenn das Rathaus umgebaut wird, gehört da unbedingt ein permanentes Café hin“, sprach eine Jeersdorferin vielen Besuchern aus der Seele.

Spargelmarkt in Scheeßel

Mareille Cordes, die im Freundeskreis den vom Scheeßeler Hof angebotenen Spargel genoss: „In diesem Ambiente schmeckt es doppelt so gut.“ Sie hatte lange auf ihr Tellergericht warten müssen, waren die Schlangen am einzigen Stand für fertig zubereitete Spargelgerichte doch lang. Frisch gestochen ging er an gleich zwei Ständen über den Tisch: „Nach dem guten Start der Spargelsaison hatten wir dieses Mal keinerlei Bedenken, liefern zu können“, so Heide Hecker-Diehl vom Spargelhof Wolters, „nach der Kälte der vergangenen Tage sieht es allerdings etwas anders aus!“.

Das Klima war denn auch Thema bei Carsten Kaßburg aus Ahausen, der mit seinem mobilen Stand die Weinsaison eröffnete. „Ich habe hier inzwischen viele Kunden, da ist es schön, den persönlichen Kontakt zu pflegen“, so der Ahauser.

Gedanken hatte sich auch der Osterveseder Backofenclub gemacht, wo einmal im Monat nicht nur Butterkuchen für die heimischen Esstische gebacken werden, sondern auch Brot für jedermann. Für den Spargelmarkt hatten Conni Hellmann und ihre Mitstreiter einen „Schinkenrundling“ kreiert, „denn was passt besser zu Spargel als Schinken?“ Abgerundet wurde das Programm von Aufführungen der Jugendgruppen der beiden Trachtengruppen, einem Leierkastenmann, Blumenkreationen und Kunsthandwerk.

hey

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