Elternrat kritisiert Terminverschiebung

Keine Betreuung für Containerkrippen-Kinder beim Umzug Ende März

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Die Gemeinde hält an der Schließung ihrer Containerkrippe in der letzten Märzwoche fest. Womöglich stellt sie aber nun eine räumliche Notlösung zur Verfügung.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Es bleibt dabei: Für die zwei „Zwergennest“-Kleinkindgruppen, die bis zum Einzug in die neue Kita Fuhrenkamp am 1. April kommenden Jahres noch in der provisorischen Containerkrippe hinter der Beekeschule untergebracht sein werden, findet in der letzten Märzwoche keine Betreuung statt. An der zeitlichen Planung werde sich nichts ändern, gab Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) auf der letzten Sitzung des Gemeinderates bekannt. Das habe nach intensiver Diskussion auch der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss so beschlossen.

„Unsere Kräfte brauchen diese eine Woche für den Umzug und um sich neu im Team zu finden.“ Allerdings, verkündete die Rathauschefin, arbeite man für jene Eltern, die keinen Betreuungsersatz für ihren Nachwuchs finden sollten, auch schon an einer Notlösung. Die könnte so ausfallen, dass die Gemeinde zur womöglich notwendigen Selbstorganisation einen Raum während der fünf Schließungstage zur Verfügung stellt. 

„Ob wir vielleicht auf diese Weise helfen können, werde ich mit den Eltern nochmal im direkten Gespräch erörtern“, so die Bürgermeisterin, die ebenfalls ankündigte, dass als Ersatz für die Schließungswoche, quasi als Entgegenkommen, die Betreuung während der nächsten Osterferien an beiden, statt wie bisher nur an einer Woche, in vollem Umfang gewährleistet sein werde – dann bereits im neuen Quartier im Fuhrenkamp.

Und noch etwas sei ab dem 8. April, mit Beginn der Ferien, vorgesehen, nämlich ein vorübergehender Umzug der festen Krippengruppen in der Beekeschule hinein in die dann leer stehenden Container. „Das hängt damit zusammen, dass in der Schule ein Toilettentrakt, der sich direkt über der festen Krippe befindet, sehr umfangreich saniert werden soll“, so Dittmer-Scheele. 

Eltern kritisieren Umzug außerhalb der Ferienzeiten

Für die Arbeiten würden die langen Sommerferien aber nicht reichen, daher seien vorbereitende Abrissmaßnahmen, die den Krippenbetrieb nur stören würden, vorgezogen worden. „Im Prinzip wird es also einen Umzug des Umzuges geben.“

Schön und gut, befand Claudia Kröger, Vorsitzende des Scheeßeler Kita-Gemeindeelternrates. „Dass wir aber von Anfang an nicht in die Pläne eines Umzuges außerhalb der Ferien einbezogen worden sind, finden wir als Elternvertreter sehr schade.“ Tatsächlich sei man – wie alle anderen Eltern auch – erst kurz vor der letzten Sitzung des Jugendausschusses Mitte November über das Vorhaben von der Bürgermeisterin in Kenntnis gesetzt worden. 

Kröger: „Unser Wunsch wäre es, dass in Zukunft auch mit dem Elternrat frühzeitig gesprochen wird, um so gemeinsam an einem Lösungskonzept zu arbeiten.“ Eine Anregung, die Dittmer-Scheele mit offenem Ohr annahm: „Es stimmt, da gibt es in der Zusammenarbeit sicher noch ein wenig Optimierungsbedarf.“

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