Macher der Maisfeldfete 2016 stellen ihr Veranstaltungskonzept vor / 6 000 Besucher erwartet

Sie überlassen nichts dem Zufall

Das Orgateam von der Westerescher Landjugend mit Florian Viets (3.v.l.) und Philip Göttert (3.v.r.) ist auf die Maisfeldfete gut vorbereitet. - Foto: Ginter

Westeresch - Eine Open-Air-Fete mitten im Maisfeld – das ist bereits seit 2011 die Attraktion in Westeresch. Obwohl: „Feier“ trifft es nach Meinung der veranstaltenden örtlichen Landjugend im Jahr 2016 nicht mehr so recht. Eher ein Massenspektakel, zu dem am 20. August rund 6 000 Besucher erwartet werden. Da gilt es detaillierte Vorkehrungen zu treffen, wie jetzt bei einem Behördentreffen geschehen.

Dieter Apel will es genau wissen: „Für den Fall eines Massenanfalls von Verletzten – wo können die versorgt werden?“, fragt Scheeßels Gemeindebrandmeister in die Runde, an der neben den Veranstaltern auch Vertreter von Polizei, DRK-Rettungsdienst, Gemeinde- und der Landkreisverwaltung teilnehmen. Wie aus der Pistole geschossen liefert Philip Göttert vom Orgateam die Antwort: Dafür sei die abgesperrte Verfügungsfläche hinter der Open-Air-Bühne frei. „Zur Not könnte man dort auch einen Rettungshubschrauber landen lassen“, gibt der Veranstaltungstechniker Auskunft. „Die dafür nötigen Scheinwerfer hätten wir.“

Man merkt an diesem Nachmittag im Saal des Westerescher Hofs: Die Macher hinter der Maisfeldfete haben sich über jedweden Ernstfall Gedanken gemacht – angefangen von der Lage und Dimensionierung der Flucht- und Rettungswege über die Kommunikation zwischen den Beteiligten bis hin zum Sicherheitskonzept. Nicht zufällig sei daher zu dem Treffen auch die Presse eingeladen, wie Göttert sagt. „In letzter Zeit hat es so viele negative Schlagzeilen zur Bullensee-Party gegeben, da wollten wir ein Zeichen setzen, dass man ein Großevent auch vernünftig vorbereiten kann.“

Schon im Vorfeld der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren habe es eine derartige Zusammenkunft gegeben. „Eine produktive Runde, die sich mehr als bezahlt gemacht hat“, findet Florian Viets. „Vielleicht lassen sich so ja wieder Fragen, die schon heute aufkommen, rechtzeitig aus dem Weg räumen“, meint der Redensführer der Landjugend.

Fragen, die dieses Mal ein neues Veranstaltungsgelände betreffen. Das sei nötig geworden, nachdem das Areal für die Maisfeldfete 2014 mit rund 5 000 gezählten Besuchern schon an seine Grenzen gestoßen war. „Jetzt gehen wir einmal über die Straße – auf das an die Biogasanlage grenzende Feld“, so Göttert. 3 000 Quadratmeter seien als reine Besucherfläche vorgesehen – und das nicht etwa auf einer Stoppelfläche, sondern wie gewohnt inmitten hochgewachsener Maispflanzen. „Neben diversen Verkaufsständen und unserer Open-Air-Area, in der die DJs Kai Behrens und Sven Stelter Partymucke von früher bis heute spielen, gibt es auch wieder einen zweiten Tanzbereich im Zirkuszelt.“ In dem Viermaster erwarte das Publikum dann ausschließlich elektronische Klänge, präsentiert von DJ Truebeatz.

Zusätzlich gebe es einen Parkplatz für mindestens 1 200 Fahrzeuge, der über die Neubauerstraße zu erreichen sein wird, und auch ein eigener Bereich mit Wendeschleife für Taxen und Busse sei vorgesehen – und zwar auf dem Gelände der Firma Riebesehl. Warum nur 1 200 Pkw-Stellplätze bei 6 000 Gästen, will Dieter Apel wissen. „Es kommen auch viele mit anderen Verkehrsmitteln oder lassen sich bringen“, so Viets. „Mit der Besucherzahl durch fünf sind wir bisher immer gut hingekommen.“

Am Ende der rund einstündigen Zusammenkunft konnten in der Tat sämtliche Fragen aus dem Weg geräumt werden. Wenige Monate vor der mittlerweile fünften Ausgabe der Maisfeldfete steht die Veranstaltung auf einem soliden Fundament. „An dem Wetter können wir natürlich auch nicht drehen“, meint Philip Göttert. Für den Fall eines Wolkenbruchs gebe es ja immerhin noch das Zelt.

Weitere Infos zur Fete sind auf der Homepage erhältlich. Dort soll demnächst auch ein Online-Vorverkauf eingerichtet werden.

www.jbs-maisfeldfete.de9

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Israel beschränkt erneut Zugang für Muslime zum Tempelberg

Israel beschränkt erneut Zugang für Muslime zum Tempelberg

Bilder aus Hamburg: Mann greift Passanten mit Messer an

Bilder aus Hamburg: Mann greift Passanten mit Messer an

„Summer in the City“-Finale auf dem Marktplatz

„Summer in the City“-Finale auf dem Marktplatz

Im Selbstversuch zum Deutschen Sportabzeichen

Im Selbstversuch zum Deutschen Sportabzeichen

Meistgelesene Artikel

Schneller, höher, weiter zum Sportabzeichen

Schneller, höher, weiter zum Sportabzeichen

Auto prallt frontal gegen Baum - Fahrerin schwer verletzt

Auto prallt frontal gegen Baum - Fahrerin schwer verletzt

Meyerhof-Apotheke: Die Nachfolger stehen bereit

Meyerhof-Apotheke: Die Nachfolger stehen bereit

Fünfköpfige Familie übersteht schlimmen Unfall leicht verletzt

Fünfköpfige Familie übersteht schlimmen Unfall leicht verletzt

Kommentare