Touristikverband und Samtgemeinde weihen Nordpfade „Haxloher Erde“ und „Osterberg“ein

Von der Moor- in die Heidelandschaft

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Auf neuen Wegen (v.l.): Melkhus-Betreiberin Birgit Aselmann, Udo Fischer, Michael Niestädt, Petra Welz und Kim Holsten.

Fintel - Abwechslungsreiche Landschaften und interessante Hintergrundinfos über die Gegend, das kann man bei einer Wandertour in der Region erleben. Zu zwei besonders attraktiven Wegen zählen die Nordpfade „Haxloher Erde“ und „Osterberg“ in Fintel – und die sind am Samstavormittag vom Touristikverband des Landkreises Rotenburg (Tourow) offiziell eröffnet worden.

Es regnete in Strömen. Wanderfreunde, Samtgemeindebürgermeister Michael Niestädt, Fintels Bürgermeister Rüdiger Bruns sowie der Vahlder Ortsbürgermeister Jürgen Rademacher ließen sich die gute Laune dennoch nicht verderben. Gemeinsam mit den beiden Tourow-Vertretern Udo Fischer und Petra Welz traf man sich am Finteler Melkhus, um von dort aus die neuen Nordpfade abzuwandern. Mit dabei waren auch Verwaltungsmitarbeiterin Kim Holsten von der Samtgemeinde, die maßgeblich an dem Projekt beteiligt war, sowie Heiner Hagemann aus Fintel, der ein Bank-Ensemble als Rastplatz auf einem der Wanderwege stiftete.

Niestädt dankte allen, die sich einbrachten, die Routen ausfindig zu machen, auszuschildern, zu beschreiben und herzurichten. „Die Wanderwege sind verkehrssicher, es wurde darauf geachtet, so wenig wie möglich befahrene Straßen zu queren oder auf diesen zu laufen“, sagte er.

Über eine entschleunigte Erholung für Naturliebhaber auf diesen Wegen sprach Rüdiger Bruns. „Wir wussten schon immer, dass unsere Gemeinden Vahlde und Fintel hinsichtlich der Natur viel und Überraschendes zu bieten haben“, erklärte er. „Wir befinden uns im reizvollen Übergang von der Moor- in die Heidelandschaft. Dass gleich zwei Nordpfade bei uns angeboten werden, erfüllt uns mit Stolz.“

Der Weg „Haxloher Erde“ ist viereinhalb Kilometer lang, die Route „Osterberg“ etwa acht Kilometer, darunter beträgt die kurze Variante etwa sechs Kilometer.

Seit acht Jahren war Fischer mit seinem Team dabei, das Wandern auf norddeutsche Art populär zu machen. In dieser Zeit entstanden 24 Wanderwege mit einer Länge von 357 Kilometern plus 150 Kilometer Zu- und Abwege. Sponsoren, die Landkreise, Verwaltungen und viele ehrenamtliche Helfer standen dem Team zur Seite. Alle Wege sind gut markiert und ausgeschildert. Sie sind asphaltiert oder naturbelassen. Alle wurden umfangreich beschrieben, machen auf anzutreffende Sehenswürdigkeiten aufmerksam und sind verkehrssicher angelegt.

Mit drei Scouts machten sich die Wanderfreunde auf den Weg, brachen die Touren jedoch nach wenigen Kilometern wegen des Regens ab.

hr

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