Teil 1: Hackys Rasselbande / Marode Bühne wird nach 30 Jahren ersetzt

Beeke-Festival: Bretter, die die Welt bedeuten

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Folkloristisches Treiben auf dem Heimathausgelände.

Scheeßel - Das Internationale Beeke-Festival steht vor der Tür – und auch wenn man es nicht sieht, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen. Als Zuschauer macht man sich keine Vorstellung davon, wie viele helfende Hände es braucht, um eine mehrtägige Großveranstaltung dieser Dimensionen mit mehr als 250 Akteuren und neun Gruppen aus sieben Ländern komplett mit Show-, Besuchsprogramm und Umzug auf die Beine zu stellen. Wir stellen in loser Folge einige der Helfer hinter den Kulissen vor.

Ihre Arbeit wird von den Tänzern aus aller Welt mit Füßen getreten, und das sogar wortwörtlich. Denn die acht Männer, die unter „Hackys Rasselbande“ firmieren, zeichnen beim Festival für den Bau der Bühne verantwortlich. Peter Haack, Marco Schröder, Oliver Schröder, Olaf Borchers, Björn Plage, Sven Riebesehl, Felix Wiedmann und Stefan Auerbach – das ist eine geballte Ladung handwerkliches Geschick: Vertreten sind Maler, Elektriker, Zimmerleute und Maurer. Und die kümmern sich nicht nur um den Auf- und Abbau der Bühne, sondern auch um Tische, Bänke, Lichtmasten, Elektrik, Hütten und Verkaufsstände.

Doch nicht erst beim Aufbau einige Tage vor dem Festivalwochenende ist die Lust am Werkeln gefragt: An der „kleine Bühne“ auf dem Heimathausgelände mit 80 Quadratmetern Fläche nagt schon seit Jahren der Zahn der Zeit. Kein Wunder, hat das Bretterkonstrukt doch schlappe 30 Jahre auf dem Buckel und wurde bereits von tausenden Tänzern mit den Füßen malträtiert.

Deshalb lautet derzeit die Devise: Neubau! „Für das Holz für die acht mal zehn Meter große Fläche haben wir ebenso einen Sponsor gefunden wie für die Imprägnierung“, berichtet „Hacky“ Peter Haack zufrieden; jetzt heiße es nur noch in die Hände zu spucken. Im Rahmen der Einsätze werden die eingelagerten 330 Stühle und 400 Bänke gleich mit gewartet, kontrolliert und festivaltauglich gemacht. Und dann? „Dann geht es an die Pläne für den Auf- und Abbau, damit am Tag X alle Helfer wissen, was sie zu tun haben und alles wie am Schnürchen läuft!“

Bis dahin heißt es: Bretter bohren – aber dicke!

hey

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