„Swimmys“-Kinder erleben beim Laternenumzug Sankt Martin hoch zu Ross

Lebendige Legende

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Wolfgang Stahmleder verkörperte auch in diesem Jahr den heiligen Sankt Martin, der seinen Mantel teilt.

Scheeßel - Von Hannah Heyne. Das neue Playmobil oder ein Schleichpferd freiwillig teilen? In den meisten Kinderzimmern wäre dieses Szenario wohl eher ungewöhnlich. In dieser Hinsicht herrschte am Freitagnachmittag für mehr als hundert große und kleine Besucher des Martinsfestes in Scheeßel Ausnahmezustand: Mit der jährlichen Veranstaltung wollen die Organisatoren rund um Pastorin Gunda Handrich und Diakonin Sabine Gerken den „Swimmys“-Kindern das Teilen anhand der biblischen Geschichte um den heiligen Sankt Martin näherbringen.

Nach einem Mitmachgottesdienst machten sich die Kinder aller Gruppen gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern und den selbstgebastelten Laternen auf den Weg. Ein weiterer Begleiter auf den Weg zum Meyerhof: Manfred Küppers, der die Lieder an den verschiedenen Stopps wie in den Vorjahren am Akkordeon untermalte. Für die meisten Kinder sollte der unbestrittene Höhepunkt eines aufregenden Nachmittags jedoch erst folgen: Nach dem Singen auf dem Meyerhof kam der Heilige hoch zu Ross, verkörpert von Wolfgang Stahmleder, höchstpersönlich angeritten, um die Geschichte des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilt, zum Leben zu erwecken. Nach der Rückkehr zur Kirche stärkten sich die Teilnehmer des Laternenumzugs mit heißem Kinderpunsch und den von fleißigen Eltern gebackenen Martinsbrötchen – selbstverständlich geteilt.

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