Agentur spendet insgesamt 4 000 Euro an Vereine

Spenden statt Schlemmen

Freuten sich im Namen ihrer Vereine über die Spende von Versicherungsfachmann Heiko Wahlers (r.): Martina Wesseloh (v.l.), Carsten Hipp, Antje Jäger, Ilse-Marie Voß, Manfred Riepshoff, Erika Bünning und Nils Tews. Foto: Heyne

Scheeßel – Was tut der Inhaber einer Versicherungsagentur, der das 25. Jubiläum verpasst hat, zu seinem 30.? Eigentlich hatte Heiko Wahlers die Feier seiner Agentur gedanklich schon geplant. Doch dann kamen dem Westerescher und seiner Gattin Petra, selbst aktiv ehrenamtlich tätig, eine bessere Idee: „Warum nicht das örtliche Ehrenamt mit einer Spende unterstützen?“, so die Überlegung der beiden. „Die Ehrenamtlichen investieren so viel Zeit, das ist nicht aufzuwiegen.“ Die Prämisse: Das Geld sollte hier vor Ort etwas bewirken, „schließlich sind wir ja auch ein regionales Unternehmen.“ Doch nur einen guten Zweck zu bedenken, wo es hier so viele unterstützenswerte Projekte gebe, kam auch nicht infrage.

So können sich nunmehr fünf Vereine über eine satte Finanzspritze von insgesamt 4 000 Euro freuen. Und die sind so bunt gefächert „wie das Leben“, meint Wahlers, der sich die Auswahl gut überlegt hat. So wird der Förderverein der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde bedacht, „weil es toll ist, dass auch etwas für junge Menschen angeboten wird, die sich vielleicht nicht im Sport wiederfinden.“

Die Stärkung der Familie liegt ihm ebenfalls am Herzen – genau wie dem unterstützten Verein „Simbav“. Für deren Begründerin Antje Jäger kam die Spende überraschend, hatten die beiden vorher doch keine persönlichen Berührungspunkte gehabt. „Wenn man sieht, wie lang die Tage von Doppelverdienern und ihren Krippenkindern sind und wie wenig gemeinsame Zeit bleibt, weiß man: Da kommt was auf uns zu!“, so Jäger. Ebenfalls im Fokus: der Palliativgedanke. Sowohl die „Beekelöwen“ als auch der Verein für Hospizarbeit in der Region Rotenburg wurden bedacht. „Auch wenn es immer heißt: Die kriegen schon so viel Geld. Ihr betreut so oft den ganzen Tag euren Stand, um wenige Euro einzusammeln – ich bin mir sicher, dass das Geld dringend gebraucht wird“, so Wahlers.

Die Höhe seiner Spende selbst in der Hand hatte der TuS Westerholz – 30 Euro flossen pro Treffer der ersten Herren zu gleichen Teilen in die Jugend-Vereinsarbeit und die Mannschaftskasse: „In der letzten Saison waren das stolze 110 Tore“, so der Vorsitzende Manfred Riepshoff. Nach dem Aufstieg sei nach 37 Treffern in den 15 Spieltagen der Hinrunde „in der Rückrunde noch Luft nach oben“, wie Riepshoff es diplomatisch ausdrückte.  hey

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