Baustraße für die Grundstücke „Vor dem Varel – Teil 2“ in Scheeßel ist fertig

Für den Spatenstich bereit

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (v.l.), Ernst-August Cohrs, Hans-Hinrich Gerken, Joachim Köhnken und Doreen Rönckendorf während der Abnahme der Baustraßen. - Foto: Goldstein

Scheeßel - Von Heinz Goldstein. Die ersten Grundstückseigentümer stehen schon mit schwerem Gerät bereit, um mit dem Bau ihres Eigenheimes im Baugebiet „Vor dem Varel - Von Heinz Goldstein. Teil 2“ in Scheeßel zu beginnen. Am Donnerstag fiel der Startschuss. Nach eingehender Begutachtung durch Vertreter der Gemeinde, der beauftragten Baufirma und der Bauaufsicht gaben die Teilnehmer der Begehung grünes Licht für den Baubeginn.

Für einwandfrei befahrbar wurde die Baustraße von Ernst-August Cohrs, Seniorchef der Firma Cohrs Serviceleistung, Straßen- und Tiefbau aus Munster und Planer Hans-Hinrich Gerken vom Planungsgemeinschaft Nord (PGN) aus Rotenburg erklärt. Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele sowie ihre Mitarbeiter Joachim Köhnken (Fachbereichsleiter Bau und Planung) und Doreen Rönckendorf (Fachbereichsleiterin Finanzen) stimmten den beiden Experten zu. Damit ist der Weg für den Beginn des Hausbaus geebnet. Ab sofort ist der 400 Meter lange und fünf Meter breite Straßenbereich „Tostedter Weg“ und „Güstrower Weg“ für alle Baufahrzeuge freigegeben.

„Insgesamt 400.000 Euro hat die Baumaßnahme gekostet und beinhaltet den gesamten Erstausbau mit Schmutzregenwasserkanal, Baustraße, Beleuchtungskabel und die Versorgungsleitungen“, erklärte Gerken.

Der Bau der Straße habe immerhin fünf Monate in Anspruch genommen, hieß es. „Wir sind zwischendurch etwas ausgebremst worden, weil die Archäologen Funde gemacht haben“, sagt Dittmer-Scheele. „Sie haben eine ziemlich große Fläche von mehr als 1.000 Quadratmeter freigelegt“, ergänzte Gerken.

„Im Neubaugebiet sind 30 Baugründstücke entstanden, von denen bis heute bereits zwölf den Kaufinteressenten rechtsverbindlich zugesagt wurden“, freute sich Rönckendorf.

Die Flächen seien zwischen 650 und 1.250 Quadratmeter groß und würden je nach Lage 84,50 Euro beziehungsweise 74,50 Euro pro Quadratmeter kosten, erklärte die Finanzchefin der Gemeinde. „Die Baugrundstücke können mit Einzel- oder Doppelhäusern zur eigenen Nutzung bebaut werden.“

„Innerhalb von drei Jahren müssen auf den gekauften Bauplätze allerdings auch die Arbeiten beginnen“, gab Bürgermeisterin Dittmer-Scheele zu bedenken, die mit dieser Klausel möglichen Grundstücksspekulanten den Wind aus den Segeln nehmen will.

Im ersten Baugebiet im Anschluss an die Ostlandsiedlung Richtung Landesstraße 130 (Scheeßel – Sittensen), ist bereits „Vor dem Varel – Teil 1“ umgesetzt worden. Dort stehen noch sechs Grundstücke zum Verkauf. Hinzu kommen jetzt die 18 Flächen des zweiten Areals.

Im nächsten Jahr werde in unmittelbarer Nachbarschaft, rechts vom Fuhrenkampweg, eine Kindertagesstätte und Krippe von der Gemeinde errichtet. Direkt neben der L 130, wo jetzt noch Grünland ist, soll bis zu den Wohngrundstücken ein Mischgebiet entstehen, teilte die Gemeinde bei der Begehung außerdem mit.

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