Seniorenbeirat darf Zuschuss-Plus erwarten

Seniorenbeiratsvorsitzender Walter Jungfer

Scheeßel – 300 Euro – diese Summe bekommt der Scheeßeler Seniorenbeirat pro Jahr von der Gemeinde ausgezahlt. Aber ist dieses Geld zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit, die eigene Vortragsveranstaltungen und die Teilnahme an auswärtigen Kongressen mit Übernachtungen mit einschließt, auch auskömmlich? Nein, sagt Walter Jungfer, der Vorsitzende, klipp und klar. Darum warb der Jeersdorfer jetzt auch in der Sitzung des Aussschusses für Jugend, Senioren, Soziales und Sport, in der es um die Beratung des Haushaltes gegangen war, um eine Aufstockung. „Bei der letzten Sitzung des Kreisseniorenbeirates haben wir darüber gesprochen, wie viele Zuschüsse jeweils durch die Kommunen gegeben wird – da stehen wir mit 300 Euro fast an letzter Stelle“, so Jungfer, der darauf hinwies, dass die Stadt Visselhövede ihrem Seniorenbeirat jährlich sogar 2 000 Euro auszahlen würde.

Sein Vorschlag, den regulären Zuschuss auf 500 Euro zu erhöhen und sich darüber hinaus die mit Fahrtkosten verbundenen Auswärtsreisen im Sinne der Beiratsarbeit extra durch die Gemeinde bezahlen zu lassen, traf unter den Politikern durchaus einen Nerv. „Ich glaube, wir reden da auch über nicht allzu hohe Summen“, erklärte Dirk Lange (CDU). Das sah man auch verwaltungsseitig so. Allerdings bestand in der Sitzung auch Konsens über eine fixe Summe, die die Fahrtkosten bereits mit einschließt. Lange: „Mein Vorschlag wäre, dass der Beirat bis zur zweiten Finanzausschusssitzung ermittelt, was er fürs nächste Jahr braucht und uns den Kostenrahmen vorlegt – dann ist das für alle ein verlässlicher Rahmen.“ Dieser Verfahrensweise konnten sich seine Mitstreiter nur anschließen.  lw

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