DLRG-Badeparty

Ein Schwimmmeister geht baden

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Ein Ritt auf dem Trimaran entpuppte sich für manche zum glitschigen Vergnügen.

Scheeßel - Ein wilder Ritt auf quietschbunten Schaumgummipferden, Wasser-Volleyballschlachten zwischen „Asterixen“ und Obelixen“ oder eine schaumige Rutschpartie am Hang auf einem Film aus Seife und Wasser die XL-Folie hinunter – schon vor dem Beginn der Sommerferien gab die DLRG mit ihrer alljährlichen Badeparty den Startschuss zum Kinderferienprogramm.

Und vielleicht war auch genau das das Problem: Viele der „Stammkunden“ des nassen Spielspaßes hatten einfach noch nicht mit einem so frühen Termin gerechnet. Viele der Eltern, die mit ihren Kindern gekommen waren, hatten die Plakate oder Ankündigungen erst wenige Tage zuvor gesehen. DLRG-Mitglied Sonja Bassen, langjährige Betreuerin beim sommerlichen Programmpunkt der Lebensretter, erklärt, wie es dazu kam: „Da sind immer viele andere Termine mit zu bedenken – in diesem Jahr das Hurricane, aber auch das Trachtenfest – und dann müssen ja auch noch die Spielgeräte am gewünschten Datum verfügbar sein.“

„Die großen Blasen waren am tollsten“

Gar nicht rutschig genug konnte die riesige Plastikfolie sein – immer wieder wurde Wasser und Seife nachgegossen.

Dem feuchten Vergnügen tat dies jedoch keinen Abbruch. Neben „Klassikern“ wie dem Trimaran oder dem finalen „Schatztauchen“, das die beiden Becken wie jedes Jahr in brodelnde Piranhapools verwandelte, erfreute sich besonders das Wandeln über das Wasser in einer der beiden überdimensionalen Luftblasen reger Beliebtheit. „Die großen Blasen waren am tollsten“, war denn auch das Fazit von Emma Strauß (7) aus Scheeßel, an diesem Tag zum ersten Mal dabei.

Während Schwimmmeister Marcus Hils noch seinen Platz auf dem Einmeterbrett verteidigte, bevor auch er baden ging, hatte die Handvoll Helfer der DLRG alle Hände voll zu tun, um eine neue Attraktion vorzubereiten: Die riesige Wippe, die erst von Flaschentaucher Heinz Schapp mittels eines Saugnapfes am Grund verankert werden musste. War Schwimmmeister Hils zuvor selbst noch gespannt gewesen, „was da wohl passiert“, ließ er es sich nicht nehmen, das schwer zu bändigende Gummi-Ungetüm höchstpersönlich einem ausgiebigen Test zu unterziehen. Am Ende der drei Stunden Tobespaß sah man lauter zufriedene Gesichter: Bei den kleinen Schatztauchern ebenso wie bei den Organisatoren: „Insgesamt sind doch noch mehr als 100 Kinder gekommen – eine Zahl, für die man sich nicht schämen muss!“, so Hils‘ Fazit.

hey

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