Erste Maßnahme zur Umgestaltung ist in vollem Gang

Schulhof wird zum Abenteuerspielplatz

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Die Arbeit der Monteure wurde in den Pausen von neugierigen Kindern beäugt und kommentiert. 

Scheeßel - „Was baut ihr da?“ – Diese Frage hören die beiden Monteure des Spielplatzgerätebau-Unternehmens Maier aus Süddeutschland dieser Tage des Öfteren. Zugegeben: Noch sehen die Holzteile hinter der Absperrung, wo früher auf dem Grundschulgelände das Heckenlabyrinth stand, aus wie ein riesiges Mikadospiel. Schon bald darf hier aber nach Herzenslust getobt werden.

Das „Balanciergerät im Pflanzenbeet“ ist es die erste von insgesamt vier Maßnahmen zur Schulhofgestaltung, einem Gemeinschaftsprojekt der Eltern, Lehrern und des Fördervereins sowie der Gemeinde. Bereits Ende 2015 hatte die Architektin Daniela Fehling, selbst Mutter zweier Scheeßeler Grundschüler, ein Konzept für die Umgestaltung erstellt.

Das Besondere: Die Schüler waren auch praktisch in die Vorbereitung einbezogen. Eine damalige dritte Klasse nahm unter fachkundiger Anleitung ein Aufmaß des Beets und fertigte eine Zeichnung davon an – Grundlage für die spätere Auswahl und Bestellung der 30 Meter langen Anlage mit Hüpfblättern, Balancierpiste und „Treibhölzern“. Ganz nebenbei erfuhren die Schüler etwas über den Beruf der Architektin. Die Vorgabe der Arbeitsgruppe: Das zu bestellende Spielgerät sollte nicht nur genügend Anregung zum Klettern und Balancieren geben, sondern auch eine Sitzgelegenheit für eine ganze Schulklasse bieten.

Bereits im März wurde das Heckenlabyrinth entfernt – die Stolpergefahr durch hervorstehende Wurzeln war einfach zu groß geworden. Bei der Finanzierung war neben der Gemeinde als Schulträger auch der Schulförderverein mit im Boot. Dessen Kassen wurden durch den Spendenlauf vor einigen Wochen geflutet. Weitere geplante Aktionen: Das Verlegen des Standortes der Mülltonnen, neue Spiel- und Klettermöglichkeiten auf dem Kreuzberg und Ersatz defekter Turnstangen im kommenden Schuljahr.

Auch wenn seit Mittwoch alle Teile stehen und die Montage voraussichtlich am Donnerstag beendet sein wird: Gespielt werden darf auf den Holzbalken, -planken und Seilen erst, wenn der Tüv die Anlage inspiziert und seinen Segen gegeben hat, frühestens aber in vier Wochen – so lange dauert es, bis der Beton ausgehärtet ist. 

hey

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