Schülerin Marie Dreemann gewinnt in ihrer Klasse Bezirksentscheid beim Lesewettbewerb

Boschelerin liest am besten Platt

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Glückliche Gewinnerin: Marie Dreemann mit ihren Unterstützern von der Grundschule Hetzwege Ilse Henning (v.l.), Meike Nerding-Ehlbeck, Kristina Berg und Anne Bruns.

Hetzwege - „Marie hat gewonnen! Marie hat gewonnen!“ – Die Freude unter den Schüler der Grundschule Hetzwege ist groß. Gerade erst hat ihre Klassenkameradin Marie Dreemann richtig abgeräumt: Beim Bezirksentscheid des Plattdeutschen Lesewettbewerbs der dritten Klassen, ausgetragen in Bad Bederkesa, ist das Mädchen aus Wittkopsbostel als Siegerin hervorgegangen.

Noch vor einem Monat bekamen sie ihre Preise in Lauenbrück überreicht, nun fuhren die zehn besten jungen Plattschnackers aus dem Kreis Rotenburg hoffnungsvoll an die Norseeküste. Dort verfolgte in entspannter Atmosphäre eine Jury die Lesungen, wertete die Vorträge, die Aussprache, die Mimik, Gestik, die Betonung und vergab Punkte.

Locker trug Marie Dreeman als erste ihren Text „Stickbeernkoken“ vor, schaute dabei auch öfter das Publikum an und gab durch Mimik und Gesten ihren Senf dazu. Dadurch erzielte sie das beste Ergebnis, der erste Platz der Gruppe A (drittes Schuljahr) war ihr somit sicher. Jetzt ist die Schülerin für den Landeswettbewerb nominiert.

Kein Wunder, ihr Opa Erwin Henning aus Wittkopsbostel und sowie Anne Bruns und Ilse Henning, ihre Betreuerinnen der Plattdeutschen Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule Hetzwege, fieberten in Bad Bederkesa mit Marie und hielten ihr die Daumen.

Opa Erwin schnackt mit Marie sowieso nur Platt, stand mit ihr zusammen auf der Bühne in ihrem Heimatdorf Wittkopsbostel und übte mit ihr natürlich den Text. Unterstützt haben Marie auch die beiden Damen, die in der Grundschule die Plattdeutsch-AG leiten, Lehrerin Kristina Berg, die sich unbändig freute, und ihre Klassenlehrerin Marlene Springhorn, die Schulleiterin Meike Merding-Ehlbeck sowie die ganze „Meute“ der Schüler aus der Grundschule.

Die frisch gebackene Gewinnerin strahlte über das ganze Gesicht. „Ich werde mit Opa und Mama weiter Platt schnacken. Jetzt übe ich für den Landeswettbewerb in Oldenburg und im nächsten Jahr mach ich wieder mit“, versprach sie.

hr

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