Scheeßeler Beekebad muss ab Mai auf Franziska Dreyer verzichten

Schicht im Becken

Ein „Dreamteam“ nicht nur bei der Saisonvorbereitung: Franziska Dreyer und Marcus Hils.
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Ein „Dreamteam“ nicht nur bei der Saisonvorbereitung: Franziska Dreyer und Marcus Hils.

Scheeßel – Ob beim gemeinsamen Einsatz am und im Becken während der Saison, am Kärcher bei der Vorbereitung der Becken oder an Schaumrutsche und Feuerkorb beim Saisonabschluss: Schwimmmeister Marcus Hils und seine Kollegin Franziska Dreyer, Fachangestellte für Bäderbetriebe, galten bei den Stammgästen des Beekebades als Dreamteam. Ein Team, auf das sich die Badegäste selbst während der schwierigen letzten Saison in Zeiten der Corona-Pandemie verlassen konnten.

Der gern in bunt leuchtende Schopf der 27-Jährigen und die Frage, in welchem Rotstich er wohl in der nächsten Saison erstrahlen wird, sie werden mit dem diesjährigen Saisonstart Geschichte sein. Denn Dreyer bricht zum 1. Mai nach sieben Jahren Einsatz am und gelegentlich auch im Wasser des Beekebades zu neuen Ufern auf.

Wirklich schwer gefallen ist ihr die Entscheidung nicht, kehrt die Zevenerin doch in heimatliche Gefilde zurück. Dort hat sie nicht nur ihren Wohnort, sondern auch gelernt, sie kennt die Kollegen. Neben dem wesentlich kürzeren Arbeitsweg lockt auch der Vorteil, in einem größeren Team zu arbeiten, und das saisonunabhängig im Hallen- und Freibad. Was das konkret für sie bedeutet? „Ich muss nicht mehr meinen ganzen Urlaub im Winter nehmen und dadurch, dass wir dort mehrere sind, kann ich auch mal in der Sommersaison einen Tag Urlaub machen.“ Ein Argument, das gerade im Hinblick auf eine mögliche Familienplanung ins Gewicht fällt.

Auch wenn alle Gründe für den Wechsel nach Zeven sprechen, geht Dreyer nach eigenem Bekunden doch mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Ich werde meine Gäste und die Kollegen vermissen – durch den familiären Charakter des Bades hatte sich zu vielen ein schon fast freundliches Verhältnis entwickelt.“

Bevor sie in Scheeßel ihre beruflichen Zelte abbricht, wird sie allerdings noch ihrem Kollegen dabei helfen, das Beekebad für die Saison vorzubereiten, auch um ihrem Nachfolger den Einstieg zu erleichtern, „das ist irgendwie Ehrensache“. Und sie verspricht, zu dem ein oder anderen Anlass vorbeizukommen. „Besonders gut gefallen haben mir hier das Saisonabschlussfrühstück und das Flutlichtschwimmen – mal sehen, ob man das als Anregung in Zeven einbringen kann.“ Die Gemeinde, die am Ende des Jahres ihre Kündigung erhielt, sei bereits in Gesprächen, um die Stelle neu zu besetzen, wie Gemeindevertreter Stefan Behrens auf Nachfrage mitteilte. Möglicherweise müsse die Stelle nicht ausgeschrieben werden, sondern könne mit einer Initiativbewerbung besetzt werden. Ob mehr als eine Bewerbung vorliegt, will er nicht verraten: „Dienstgeheimnis!“  hey

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