Scheeßeler Weltmeister im Bierkästenquerstapeln legen bei „TV total“ glänzenden Auftritt hin

Sie nehmen es mit Humor

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Kurz nach der Generalprobe blieb für die Scheeßeler Jungs vom Werkstattclub noch ein wenig Zeit, in der Studiokulisse Platz zu nehmen.

Scheeßel/Köln - Von Heinz Goldstein. „49, 50, 51“ – lauthals zählt das Publikum bei jeder angelegten Bierkiste mit. Es ist Donnerstagnachmittag. In einem Studio in Köln-Mülheim wird gerade die nächste Folge der Show „TV total“ mit Moderator Stefan Raab aufgezeichnet. Alle Kameras sind auf die Jungs vom Scheeßeler Werkstattclub gerichtet. Angetreten sind sie, um ihren eigenen Weltrekord im Bierkästenquerstapeln zu brechen. Nach wenigen Minuten geht ein Raunen durch die Zuschauerränge. Mehr und mehr biegt sich das wackelige Kunststoff-Konstrukt durch – und fällt schließlich zusammen.

Bei der Ausstrahlung am Abend zittert schließlich auch ein Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten mit. Enttäuscht seien sie nach dem gescheiterten Versuch nicht, versichert das Team aus Thorsten Renken, Hannes Viets, Hans-Werner Meyer, Ulli Zabel, Brian Kröger, Kevin Weger, Frank Dreyer und Matthias Rathjen. Vielmehr nehme man das ganze mit Humor. Und im Mai kommenden Jahres stünde in Rotenburg ja schon wieder die nächste Norddeutsche Meisterschaften an. „Dann werden wir unseren eigenen Weltrekord auf jeden Fall knacken“, versichert Frank Dreyer, der während der Sendung auch die Unterhaltung mit Raab geführt hatte.

Die Bedingungen, die die Scheeßeler im Studio vorfanden, sie hätten seiner Auskunft nach durchaus besser sein können. „Die Bierkästen hier sind schwerer und scharfkantiger, als diejenigen, die wir in Rotenburg zur Verfügung hatten“, so Dreyer. Zudem sei der Fußboden extrem glatt gewesen, so dass es an Standfestigkeit gefehlt habe.

Dennoch haben die „TV-Stars“ aus dem hohen Norden für ihre Leistung bleibenden Eindruck hinterlassen – selbst im Backstage-Bereich. „Wir haben schon bei den Proben gesehen, wie anstrengend diese Stapelei ist“, erklärt „TV-total“-Redakteur Christoph Büttgen. „Der Club ist von uns eingeladen worden, damit er sich von den Leuten für diese außerordentliche Leistung abfeiern lassen kann“, sagt der Fernsehmann.

Begonnen hatte der Tag für die Scheeßeler bereits um 9 Uhr in der Früh. Per Kleinbus ging es vom Hof von Teamchef Matthias Rathjen schnurstracks in Richtung Rheinmetropole. Aufregend sei der Ablauf im Studio gewesen, erinnern sich die Weltrekordhalter – von der Einweisung über die Generalprobe und dem Schminken bis hin zur Sendung selbst. „Wir haben viele interessante Menschen kennen lernen dürfen und werden die Erfahrung, Teil einer TV-Produktion gewesen zu sein, in guter Erinnerung behalten“, versichern sie einhellig.

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