80 Scheeßeler Sportler verabschieden sich mit Silvesterlauf vom alten Jahr

„Erlebnis statt Ergebnis“

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Ole (3) und Schwester Sophie (8 ) gehörten zu den jüngsten Teilnehmern. Sie sind auf Rädern unterwegs.

Scheeßel - Von Ulla Heyne. Achillessehnen geschmeidig machen, Dehnen und Strecken unter Anleitung von Rainer Lampe – und dann ab auf die Strecke, um die neuen Sportschuhe einzulaufen. Mehr als 80 Sportler zwischen drei und 82 Jahren kamen der Einladung der Leichtathletik-Abteilung des TV Scheeßel nach und beendeten das Jahr am Silvestervormittag mit einem gemeinsamen Lauf.

Vom Nordic Walker bis zum Marathoni, von Triathleten über Badmintonspieler bis zu Turnerinnen und Aerobic-Damen, von fünf gemütlichen Kilometern bis zu zehn in knackigem fünf-Minuten-Schnitt mit Assen wie Marco Mitzlaff: Der Silvesterlauf, bei dem es nicht um die Leistung geht, sondern um einen „gemeinsamen Jahresausklang“, wie Lampe es formulierte, hat Kultcharakter und eint Hobbysportler aller Sparten.

„Erlebnisse statt Ergebnisse“ – so fasste es Petra Nagel zusammen. Gemeinsam mit ihrer Laufpartnerin Conny Hellmann war sie zum ersten Mal dabei. „Sonst laufen wir drei bis vier Mal die Woche, am Wochenende oder vor der Arbeit, oder auch mal zurück nach dem Frühdienst in Rotenburg“, so die Jeersdorferin. Für nächstes Jahr haben die beiden, die seit zehn Jahren gemeinsam läuferisch unterwegs sind, einige Halbmarathons wie den am Tegernsee oder in Hamburg ins Auge gefasst.

Silvesterlauf des TV Scheeßel 2015

Um Pläne und Ziele für das kommende Jahr ging es nämlich auch in den Gesprächen beim anschließenden Glühwein im Sportlerheim Weidmannsruh. So hat sich Leichtathlet Manfred Ruthe hohe Ziele gesteckt: Er will 2016 in jeder Disziplin auf der Bestenliste des Kreisleichtathletikverbands auftauchen – „und das sind immerhin um die 20“, außerdem steht der Nordcup auf dem Programm, eine Serie von fünf Inliner-Halbmarathons unter anderem in Osnabrück und Hannover. Noch keine großen Pläne hegte der jüngster Teilnehmer: Der dreijährige Ole bewältigte den fünf-Kilometer-Parcours mit dem Fahrrad ohne Stützräder, seine achtjährige Schwester Sophie mit dem Roller. „Auf den Waldwegen mit exponiertem Wurzelwerk musste sie ganz schön kämpfen“, so Vater Michael Aeplinius, der nebenher lief. Das Quartett wurde vervollständigt von Ehefrau Alexandra, die dem Verein als Triathletin seit 2003 die Treue hält.

hey

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