Scheeßeler Fußballer mit neuem Feld / Regionalligist Drochtersen/Assel kommt

Aus Asche wird Rasen

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Sven (v.l.), Wyton, Jan, Florian, Torsten und Hendrik kümmerten sich um die neuen Fußballtore.

Scheeßel - Von Hannes Ujen. Nach mehr als 50 Jahren Existenz ging es dem Grandplatz des SV Rot-Weiß Scheeßel im Januar 2014 an den Kragen, sprich: Der erste Spatenstich zur Umwandlung in einen Rasenplatz wurde gemacht. Mit großem Engagement schafften die Scheeßeler Fußballer den aufwendigen Umbau unter dem Motto „Aus Asche wird Rasen“, bei dem Paten auch viele Stücke Rasenfläche erwerben konnten.

Jetzt steht der neue Rasenplatz der Rot-Weißen am Helvesieker Weg kurz vor der Fertigstellung – die Bauzäune sind inzwischen abgebaut. „Der Platz wurde eben noch genau vermessen und ich verniete hier noch die Absperrungsgeländer der neuen Anlage“, sagt Brian Kröger, der Kassenwart des Traditionsvereins.

Zur gleichen Zeit arbeitet eine Gruppe Herrenfußballer daran, die beiden Fußballtore aus Aluminium mit Netzen zu versehen. „Eine unendlich scheinende Geschichte geht damit zu Ende. Jetzt ist es soweit. Darauf haben wir lange Zeit gewartet“, freut sich der Vorsitzende Carsten Tietjen.

Am Donnerstag, 25. Juni, wird die neue Sportanlage bei freiem Eintritt eingeweiht. Ab 19 Uhr läuft der offizielle Teil. Zugesagt haben der DFB-Schatzmeister und Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) sowie Vertreter des Scheeßeler Gemeinderates und der Verwaltung. Um 20 Uhr wird die Fußballpartie des Rot-Weiß Scheeßel (1. Kreisklasse) gegen den Aufsteiger in die Regionalliga Nord, die Spielvereinigung Drochtersen/Assel, angepfiffen. In den Reihen der Gäste spielt auch Thomas Johrden mit, der über die Jugendabteilung der Rot-Weißen zu Werder Bremen ging, und später auch für den damaligen TuS Heeslingen kickte.

„Da wird sich unsere Erste Herren-Mannschaft ganz schön strecken müssen, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen“, sagt Tietjen.

Die veranschlagten Baukosten von 162000 Euro habe man fast auf den Euro genau einhalten können. „Wir konnten mehrere hundert Quadratmeter Rasenfläche an Privatpersonen und Firmen verkaufen, deren Namen wir auf einer Spendentafel veröffentlichen werden“, so Tietjen über die Finanzierung. Auch wurde die Umwandlung von der Gemeinde, vom Landessportbund und dem Landkreis Rotenburg gefördert. „Wir sind froh, dass unsere Spieler bald beste Trainingsbedingungen vorfinden werden. Mit dem neuen Rasenplatz können wir auch auf den regen Zulauf in unseren Fußballverein sehr gut reagieren“, blickt Carsten Tietjen zuversichtlich nach vorne.

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