Öffnung mit bewährtem Konzept

Scheeßeler Beeke-Bad startet am Freitag den Betrieb

Marcus Hils (l.) und Andreas Viebrock vom Schwimmbadteam und Fachbereichsleiterin Yvonne Neumann.
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Marcus Hils (l.) und Andreas Viebrock vom Schwimmbadteam und Fachbereichsleiterin Yvonne Neumann freuen sich, dass es am Freitag losgehen kann.

Scheeßel – Dass viele der Freibadöffnung entgegenfiebern, hat Schwimmmeister Marcus Hils in den vergangenen Tagen gemerkt. „Seit Montag steht das Telefon nicht mehr still“, berichtet der Chef des Scheeßeler Beeke-Bads. „Warum habt ihr noch nicht auf?“, „Wann geht es wieder los?“ und „Kann ich mein Kind zum Schwimmkurs anmelden?“ seien die gängigsten Fragen.

Spätestens ab Freitag wird es damit vorbei sein. Denn dann ist das Freibad am Helvesieker Weg pünktlich ab 6 Uhr zum Frühschwimmen geöffnet.

Dabei bleibt im Vergleich zum Vorjahr (fast) alles beim Alten – keine Selbstverständlichkeit in Zeiten immer neuer Auflagen. Die seien auch für die gegenüber anderen Bädern im Umkreis um einige Tage späteren Öffnung verantwortlich, erklärt Yvonne Neumann, Fachbereichsleiterin Ordnung und Soziales: „Wir wollten auf Nummer sicher gehen, um später nicht zurückrudern zu müssen“, erklärt sie das Vorgehen der Gemeinde. Die vorige Verordnung habe lediglich Schwimm- und Einzelunterricht vorgesehen, „das war uns zu unklar.“ Dabei spielt die Zeit der Gemeinde in die Hände: Das noch vor einer Woche geforderte Testkonzept für Besucher wurde zwischenzeitlich gekippt.

So können die Badegäste ab Freitag ohne negativen Test, Impf- oder Genesungsnachweis und ohne Kontaktverfolgung ihre – wie auch im Vorjahr abgesperrten – Bahnen ziehen. Bis dann werden auch die Wassertests des Gesundheitsamts beendet sein, „dafür einen Termin zu bekommen, ging auch nicht von einem Tag auf den anderen“, erklärt Hils.

Das Hygienekonzept vom Vorjahr hat sich laut Hils bewährt: Auch in dieser Saison betreten die Gäste das Bad mit Maske, zahlen bar und bekommen eine der 130 Zeitmarken, die zum zweistündigen Aufenthalt berechtigen und am Ende wieder abgegeben werden. Sammelumkleiden und Duschen bleiben vorerst geschlossen, geöffnet wird das Bad schon ab Mittwoch für den Sportunterricht der Schulen.

Und auch der Vereinsabend für DLRG und Kanuten sowie Schwimmkurse finden wieder statt. Obwohl die Zahl verdoppelt wurde, seien die begehrten Plätze fast schon wieder voll, berichtet Hils. Die Eintrittskarten kosten wie im Vorjahr zwei Euro (ermäßigt einen), Vielschwimmer werden mit einer Zwölferkarte für 20 Euro belohnt. „Ansonsten gelten auch im Bad natürlich die Aha-Regeln“, erklärt Neumann, „wer sich am Kiosk eine Tüte Pommes kaufen will, braucht eine Maske.“

Etwas Neues gibt es für die Stammgäste aber doch. Ein neues Gesicht im Schwimmbadteam: Andreas Viebrock, der am Dienstag seinen ersten Arbeitstag hatte. Der 53-jährige Schwimmmeistergehilfe kennt Hils noch von der Ausbildung in Zeven. Vor einer Familienauszeit waren das Ummelbad in Hepstedt und die Moortherme in Bad Bederkesa berufliche Stationen.

Im Beeke-Bad hat er sich gleich wohl gefühlt: „Eine schöne Anlage mit moderner Beströmungstechnik, die in gutem Zustand ist“, so sein erster Eindruck. Besonders gefällt dem Zevener, dass der Aufsichtsturm nah an den beiden Becken angeordnet ist, „quasi mitten im Geschehen – da haben die Planer mitgedacht“, meint Viebrock.

Auch der Umgang mit der badspezifischen Technik mit Solaranlage und Biogasbeheizung sollten dem gelernten Radio- und Fernsehtechniker keine Probleme bereiten. Beim Check des Wassers ist er mehr als zufrieden: Schon drei Tage vor der Eröffnung zeigt das Thermometer wohlige 25,8 Grad an.

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