Wo und in welcher Form, ist noch unklar

Schilder sollen auf Städtepartnerschaft hinweisen

Variante A

Scheeßel - Was lange währt, wird endlich gut: Dieses alte Sprichwort trifft auch auf die geplanten Tafeln zu, die demnächst die Ortseingänge mit dem Verweis auf die Partnerschaft der Gemeinde Scheeßel mit den Städten Tukums (Lettland) und Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) schmücken könnten. Mit Betonung auf „könnten“. Denn wo und in welcher Form die Schilder ihren festen Platz finden, darüber muss erst die Politik beraten.

Die Verwaltung jedenfalls hat ihre Hausaufgaben gemacht, und für das von der im Gemeinderat vertretenden SPD/UGS-Gruppe schon vor anderthalb Jahren per Antrag auf den Weg gebrachte Projekt drei doch recht kostenunterschiedliche Versionen ausgearbeitet, die in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus, Kultur- und Heimatpflege zur Diskussion stehen.

Variante A kommt dabei der Vorstellung der Ratsgruppe wohl noch am nächsten. Danach könnte an der Bundesstraße 75, jeweils an den beiden Ortseingängen (aus Richtung Rotenburg kommend der Grünstreifen gegenüber dem Penny-Discounter hinter der Ampel sowie aus Richtung Hamburg kommend der Grünstreifen nach dem Feuerwehrkreisel an der Harburger Straße) drei in einer Stele aus Stahl mit Streben und Flacheisen befestigte Tafeln auf die Städtepartnerschaft hinweisen. Die Kosten würden sich nach Einschätzung der Verwaltung hierfür auf rund 900 Euro belaufen.

Weithaus günstiger fiele hingegen Variante B aus: Sie sieht einen Wegweiser mit je einem Schild für Tukums und Teterow am Standort Untervotplatz vor – inklusive den entsprechenden Städtewappen sowie Angaben zur Entfernung in Kilometern. Kostenpunkt: etwa 280 Euro.

Sicherlich sehr chic anzusehen, aber eben auch sehr teuer in der Umsetzung gestaltet sich Variante C: So will man seitens der Verwaltung auch ein mit Messing beschichtetes Reliefemblem an der Rathausfassade, poliert und patiniert, nicht ausschließen, welches alle drei Städtewappen zum Inhalt hätte. Das hätte mit rund 3100 Euro – die Anbringung schon mit eingerechnet – natürlich seinen Preis.

Alternativ dazu, so geht es aus der Beschlussvorlage hervor, der sich die Ausschussmitglieder am Montag in der öffentlichen Sitzung im Rathaus mit Beginn um 18.30 Uhr annehmen werden, wäre auch das Aufbringen der Wappen als Klebefolie auf einem Glaselement des neuen Rathausgeländers möglich. Kosten: knapp 160 Euro. - lw

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