Gleich vier Lehrer an der Eichenschule gehen in den Ruhestand

Nach den Ferien kommen sie nicht wieder

Zeit für den Ruhestand: Harald Grundmann (v.l.), Beate Zegarra sowie Sabine und Wolfgang Frucht.

Scheeßel - Für gleich vier Lehrkräfte der Eichenschule hat mit Beginn der Sommerferien auch der Schuldienst geendet. Im Rahmen der Abschlussdienstbesprechung verabschiedete das Gymnasium am Mittwoch Beate Zegarra, Sabine und Wolfgang Frucht sowie Harald Grundmann. Schulleiter Christian Birnbaum und Kollegen hielten Laudatien und überreichten Abschiedsgeschenke.

Harald Grundmann war seit fast 40 Jahren an der Eichenschule und unterrichtete dort seit 1979 Deutsch, Geschichte und Politik. Schüler schätzten ihn als brillanten Erzähler, dessen Anekdoten immer wieder seinen Unterricht belebten. Der Kempowski-Kenner schrieb schon seine Examensarbeit über den Schriftsteller.

Beate Zegarra lehrte seit 15 Jahren die Fächer Spanisch und Erdkunde. Bevor sie 2003 nach Scheeßel kam, lehrte sie an der Alexander-von-Humboldt-Schule im peruanischen Lima. Von 2011 bis 2013 war Zegarra Fachobfrau für Spanisch – übrigens unter den Eichenschülern heute die beliebteste zweite Fremdsprache.

Sabine und Wolfgang Frucht waren 1990 an das Privatgymnasium gewechselt – beide hatten zuvor fünf Jahre in Afrika gelebt und unterrichteten zunächst in der Chegato High School als Lehrer und dann als Dozenten zur Lehrerausbildung in Simbabwe. Sie unterrichtete an der Eichenschule Mathematik und Geschichte, er Französisch und Biologie. Sabine Frucht engagierte sich zudem in der Begabtenförderung, der Entwicklung des schuleigene Methodenkonzepts und begleitete viele Wettbewerbe in Mathematik. Auch war sie viele Jahre im Betriebsrat tätig. Ihr Mann indes begleitete oft den Frankreichaustausch nach Toulouse und war maßgeblich beteiligt, als die Eichenschule Französisch wahlweise zu Englisch als erste Fremdsprache eingeführt hatte. 

lw

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