Die Baracken fallen

Abrissbagger machen Platz für den neuen Combi-Vollsortimenter

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Kubikmeterweise wird der beim Abriss anfallende Bauschutt vom Bagger aufgenommen und in Container verfrachtet.

Ein Bauzaun grenzt das Grundstück von der Straße ab. Es gibt keinen Sichtschutz, sodass die Passanten genau verfolgen können, was passiert. Lange hat es gedauert, doch nun passiert tatsächlich viel zwischen der Mühlenstraße und der Bremer Straße (B 75) in Scheeßel. Der Abriss der alten Gebäude, mit dem Anfang vergangener Woche begonnen wurde – er läuft mittlerweile auf Hochtouren.

Scheeßel - Das geschieht nicht etwa im Hauruck-Verfahren, nein: Eine Baracke nach der nächsten fällt den Baggern zum Opfer, um Platz zu schaffen für den Combi. Von dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gehöft ist so schon jetzt nicht viel mehr übrig geblieben, als ein gewaltiger Haufen Schutt. Und schon jetzt lässt sich erkennen, vor allem mit Blick von der Bundesstraße aus, wie beeindruckend groß die Fläche ist, auf die der Vollsortimenter einmal seinen Platz finden wird.

In welcher Reihenfolge die drei Baracken abgerissen werden, hat Systematik, wie Matthias Adler von der Investorenfirma Bünting aus Leer erklärt: „Priorität hat neben dem Gehöft auch das Einfamilienhaus, da dort ja der neue Baukörper entstehen soll.“ Zu guter Letzt sei dann das längst geräumte Mehrfamilienhaus direkt an der Mühlenstraße an der Reihe – dort, wo auch die Pizzeria Pinocchio einmal untergebracht war. „Schade um das Haus“, sagt eine ältere Dame, die den Abbruch aus sicherer Entfernung verfolgt. „Mir wird es ja schon ein bisschen fehlen.“ An seine Stelle werden die künftigen Einkäufer ihre Autos abstellen können, und nicht nur dort: Rund 100 Stellplätze will Bünting als Parkplatzangebot vorhalten. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt.

Wo bis vor wenigen Tagen noch das Gehöft stand, regiert jetzt die Leere. Als Nächstes ist der Abriss des Einfamilienhauses (r.) an der Reihe.

In Containern haben Mitarbeiter der für den Abriss beauftragten Firma Seedorf aus Abbendorf die einzelnen Baustoffe wie Holz, Metall, Dämmstoffe und Steine fein säuberlich sortiert. „Holz ist nicht gleich Holz“, erklärt Geschäftsführer Daniel Seedorf. „Behandeltes und unbehandeltes Holz muss beispielsweise getrennt werden.“ Monolithische Baustoffe wie Beton und Stein kommen ihrerseits auf einen anderen Haufen. Auch diese beiden Materialien werden noch einmal in verschiedene Untergruppen, entsprechend ihrer Entsorgungsschlüssel, getrennt.

Der Bauschutt wird durch das fünfköpfige Team des Abriss-Unternehmens gleich direkt vor Ort in einer Schredderanlage gebrochen und nach Möglichkeit an anderer Stelle wiederverwertet. Als Schottermaterial zum Beispiel. „Ansonsten erfolgt eine ordnungsgemäße Entsorgung über Fachbetriebe aus der Region“, lässt Matthias Adler wissen.

Abrissarbeiten für neuen Combi in Scheeßel laufen auf Hochtouren

Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke
Der Abriss der alten Baracken an der Scheeßeler Mühlenstraße in Scheeßel laufen auf Hochtouren. Bis Mitte März sollen die Arbeiten noch andauern. Wann der neue Combi-Vollsortimenter gebaut werden kann, ist indes noch unklar. © Lars Warnecke

Sechs Wochen sind für die Abbrucharbeiten vorgesehen. „Wenn alles weiterhin so gut läuft, wie bisher, sind wir Mitte März mit allem durch“, sagt Seedorf, während sich nebenan ein Bagger mit lautem Getöse ins Dach des Einfamilienhauses verbeißt.

Der zeitliche Rahmen für den Abriss ist also gesteckt. Bleibt die spannende Frage, wann es danach mit dem Bau des Vollsortimenters, der auf rund 2 000 Quadratmetern auch eine Mall und einen Backshop unter seinem Dach haben wird, losgehen kann. „Leider liegt uns die Baugenehmigung noch immer nicht vor, sodass wir einen konkreten Termin für die Grundsteinlegung erst nach deren Erhalt nennen können“, sagt Adler. Seinen Worten nach habe der Landkreis als Genehmigungsbehörde zuletzt immer noch für ihn relevante Unterlagen nachgefordert – „die haben wir inzwischen alle eingereicht, sodass wir hoffen, alsbald das Okay zu bekommen.“ Denn, so der Bünting-Expansionsbeauftragte: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

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