Naturrallye für Scheeßeler Ferienkinder

Sachkunde im Freien

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Beim Pflanzenmemory mussten die Rallyeteilnehmer gleiche Gegenstücke im Wald finden.

Jeersdorf - Mit festem Schuhwerk an den Füßen fanden sich jetzt 21 Kinder zur gemeinsam von SPD und Nabu veranstalteten Rallye „Der Natur auf der Spur“ am Jeersdorfer Holz ein. Nach der Einteilung in vier Gruppen ging es für die ersten Teilnehmer an dieser zweimaligen Kinderferienprogramm-Aktion mit einer Stempelkarte ausgestattet auf die Spurensuche durch den sonnendurchfluteten Wald.

Der Spaziergang auf dem weichen Boden machte den Kindern sichtlich Spaß und stolz erklärten sie sich untereinander die Pflanzen, die sie schon kennen. „Ich bin fast jede Woche mit meinem Bestimmungsbuch hier“, erklärte der zehnjährige Bastian aus Jeersdorf – „vielleicht werde ich mal Förster.“

Nebenbei wanderte allerlei Unrat, den die zu kleinen „Waldschützern“ ernannten Jungen und Mädchen am Wegesrand fanden, in die ausgegebenen Müllbeutel. Die sechsjährige Tara durfte den Beutel tragen und suchte – ganz stolz auf ihre Verantwortung – als Schlusslicht akribisch den Boden auf übersehene Dinge ab.

An den sechs Stationen galt es dann für die Kinder, ihr Wissen unter Beweis zu stellen und jede Menge Neues über Tiere und Pflanzen zu erfahren. Heimische Vögel vom kleinen Zaunkönig bis zum großen Seeadler mussten erkannt werden und dann auch Nistkästen zugeordnet werden. Der Weitsprung machte ihnen großen Spaß, aber sie staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass manche Waldtiere ein Vielfaches ihrer Körpergröße springen können und es ein kleines Eichhörnchen bis auf drei Meter bringt. Beim Pflanzenmemory mussten Gegenstücke zu den ausgelegten Pflanzen im Wald gesucht werden, und beim Astpuzzle gestalteten die Kinder ein mit Moos gefülltes Tannenzapfenherz auf dem Waldboden. Etwas schwieriger wurde es beim Tierquiz – aber schließlich wurden mit oder ohne kleine Hilfe der SPD- und Nabu-Mitglieder alle Tiere des Waldes erraten. Als dann auch noch die Tannenzapfen an der „Fühlstation“ richtig bestimmt wurden, war die Stempelkarte komplett und es ging in Windeseile ab zum Ausgangspunkt. Die kleine „Waldschützerin“ Tara lieferte dort ihren gut gefüllten Müllbeutel ab und meinte stolz: „Es ist auch viel Plastik dabei, der kann sonst die Nistkästen verstopfen, und dann müssen die kleinen Vögel bei Regen ertrinken.“

Für alle Teilnehmer gab es zum Schluss eine Urkunde, auf der bestätigt wurde, dass sie erfolgreich an der Rallye teilgenommen hatten.

uj

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