Rührei mit Hund und Ziege

Hurricane Festival: Familie Bassen bietet im Melkhus Frühstücksidyll

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Torben und Dominik aus Delmenhorst (l.) und Marcus aus Kassel waren schon letztes Jahr „Stammkunden“.

Scheeßel - Von Ulla Heyne. Frische Brötchen statt kalte Ravioli, frisch aufgebrühter Kaffee statt abgestandenes Bier und der Blick ins Grüne zwischen Schweinen und Ziegen: Eine echte Alternative finden Hurricane-Besucher beim Melkhus von Familie Bassen zwischen Scheeßel und Westervesede.

Mit ihrem Festivalfrühstück hat die findige Landwirtfamilie anscheinend eine kleine Marktlücke für sich entdeckt – durchschnittliche 20 bis 30 Gäste nehmen an den Festivaltagen gern das Angebot frisch geschmierter und servierte Brötchen im Melkhus-Garten oder Gastraum in Anspruch. „Sonntags sind es meist etwas mehr, dann hat sich der Service schon herumgesprochen“, erzählt Sabine Bassen, während sie die hofeigenen Eier in einer großen Pfanne zu einem Rührei verarbeitet.

An diesem Sonnabend sind bisher erst 15 Gäste aufgetaucht – „wahrscheinlich liegt das an der anderen Aufteilung des Geländeplans, da sind die Wege zu uns weiter und außer denen vom Grüner Wohnen

kommt keiner durch die Absperrung“, vermutet Bassen. Sieben Gäste haben das Frühstück mit einem belegten Brötchen, Rührei und Getränken satt für fünf Euro vorbestellt. 

„Stammkunden“ Torben, Dominik und Marcus

Gerade treffen drei neue hungrige Mäuler ein: Torben und Dominik aus Delmenhorst und Marcus aus Kassel waren schon letztes Jahr „Stammkunden“. Damals waren sie einfach dem Schild an der Landstraße gefolgt; auch dieses Mal haben sie die 1 500 Meter vom Grüner-Wohnen-Parkplatz gern zu Fuß auf sich genommen: „Entspannt, nettes Ambiente und gute Qualität“, befinden die Mittdreißiger, und tätscheln Hofhund Lotte, die die Gäste schwanzwedelnd begrüßt. Der Nachfrage nach Kakao und O-Saft kommt Bassen gern nach. In Spitzenzeiten helfen die Söhne beim Servieren.

Vor vier Jahren, als die Familie das Angebot erstmals erprobte, „da war die Bude so voll, dass wir mit dem Schmieren gar nicht nachgekommen sind“, erinnert sich Bassen, „allerdings lag da der Womo-Ost-Parkplatz auch näher dran.“ In der verregneten Auflage 2016 hätten zwei Gäste – auch angesichts des Wetters – richtiges Sitzfleisch bewiesen: „Die waren bis Spätnachmittag da – mittags habe ich Suppe gekocht, später gab‘s Kaffee und Kuchen“, so die aktive Landfrau.

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