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Roadshow zur Ideen-Expo macht an der Eichenschule Halt

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Von: Ulla Heyne

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Von der Wirkung eines geschlossenen Stromkreises überzeugen sich diese Achtklässler gern selbst.
Von der Wirkung eines geschlossenen Stromkreises überzeugen sich diese Achtklässler gern selbst. © Heyne

Die Roadshow der Ideen-Expo in Hannover machte für zwei Stunden am Scheeßeler Gymnasium Halt. Für die Schüler die Gelegenheit, zu staunen und zu experimentieren.

Scheeßel – Wenn aus der Pausenhalle der Eichenschule lautes Juchzen zu hören ist, wenn der Mitschüler „einen gewischt“ bekommen hat, wenn ein Roboter sich wie von Geisterhand in Bewegung setzt oder Laserstrahlen von den Schülern so umgeleitet werden, dass sie ihr Ziel nicht verfehlen: Dann ist die Erklärung ganz einfach: Die Roadshow der Ideen-Expo machte am Dienstag für zwei Stunden an dem Gymnasium in freier Trägerschaft Halt.

Zugegeben: nicht eben viel Zeit, um bei insgesamt 17 Klassen der Mittelstufe mit den drei „Appetithäppchen“ für die „Ideen-Expo“ im Juli zu werben, Gerade mal eine Viertelstunde blieb den Gruppen von circa 30 bis 40 Schülern, um die drei Experimente in Augenschein zu nehmen. Der Renner: Die Kurbel, die ein Stromfeld erzeugt, das Mutigen sogar die Haare zu Berge stehen ließ.

Ob der Zweck, bei den Schülern die Lust auf Naturwissenschaften zu wecken, erfüllt wurde? Interessant fanden die Achtklässlerinnen Lina Dittmer und Lenia Dreyer die aufgebauten Experimente allemal – die Neugier auf die physikalischen Hintergründe hielt sich allerdings eher in Grenzen. Fachliche Nachfragen gab es eher wenige, „dafür ist die Zeit hier aber auch zu eng getaktet“, so Arian Ahlers aus Hannover, einer der beiden studentischen Betreuer der Aktion, „bei anderen Schulen haben wir zehn Schüler in 20 Minuten, da kann man auch mal ins Detail gehen“. Sinn sei es, bei den Jüngeren Begeisterung und Neugier zu wecken, „bei den Älteren geht es schon um eine Orientierung bei der Profilwahl“. Von einer Naturwissenschaften-Müdigkeit sei an der Eichenschule übrigens nichts zu spüren, mutmaßt Nadine Jubin, die eine achte Klasse während der Ideen-Expo-Aktion begleitete: Das Profil erfreue sich unverändert großer Beliebtheit.

Diejenigen, denen das „Schnuppern“ in die Welt der Innovationen nicht ausreichte, kommen spätestens im Sommer auf ihre Kosten: Dann dürfen insgesamt 200 Schüler der Eichenschule dank der Organisation von Chemielehrer Hendrik Porthmann zum Messegelände Hannover reisen, um auf der zweijährlich abgehaltenen Veranstaltung um die 180 Exponate in Augenschein zu nehmen.  

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