Feuerwehr rückt mit Großaufgebot zu Wohnungsbrand in Scheeßel aus

Rettung einer eingeschlossenen Person

Mit 46 Einsatzkräften brachte die Feuerwehr den Brand im Scheeßeler Lehmsalweg unter Kontrolle und rettete die eingeschlossene Person.
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Mit 46 Einsatzkräften brachte die Feuerwehr den Brand im Scheeßeler Lehmsalweg unter Kontrolle und rettete die eingeschlossene Person.

Scheeßel – Das neue Jahr war gerade mal 20 Minuten alt, da schrillten in der Nacht zu Freitag in Scheeßel, Jeersdorf und Rotenburg auch schon die digitalen Meldeempfänger und Sirenen. Nach Angaben der Feuerwehr war es im Scheeßeler Lehmsalweg nämlich kurz zuvor zu einem Wohnungsbrand mit einer eingeschlossenen Person gekommen. Nachbarn hatten den Mieter per Klopfzeichen darauf aufmerksam gemacht, doch dieser schloss sich in der eigenen Wohnung im Schlafzimmer ein. Sofort wählten sie den Notruf und informierten die Rettungsleitstelle in Zeven über den Vorfall. Sofort setzte der Disponent die entsprechenden Kräfte in Marsch.

Da es sich um ein Mehrfamilienhaus über mehrere Etagen handelte, wurden die Kräfte aus Rotenburg mit ihrer Drehleiter hinzualarmiert. „Ohne Umwege gingen zwei Trupps unter Atemschutz in die Brandwohnung vor“, so Thomas Opitz, Sprecher der Scheeßeler Gemeindefeuerwehr. Während sich der eine Trupp um die Brandbekämpfung gekümmert habe, habe der zweite die Schlafzimmertür gewaltsam aufgebrochen und so die eingeschlossene Person gerettet. Die Kameraden übergaben ihn dem Rettungsdienst. „Nach kurzer Behandlung vor Ort im Rettungswagen, wurde die Person mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Rotenburger Diakonieklinikum verbracht“, lässt Opitz weiter wissen. Die Einsatzkräfte hätten das Brandgut aus der Wohnung geräumt, wo es auf der Terrasse abgelöscht worden sei. Danach sei die Wohnung gelüftet und der Polizei zur Eigentumssicherung übergeben worden.

Die Feuerwehren waren mit insgesamt acht Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften rund eineinhalb Stunden vor Ort. „Die Kräfte aus Rotenburg brauchten nicht mehr eingreifen und wurden frühzeitig wieder aus dem Einsatz entlassen“, so der Sprecher.

Über die Ursache des Brandes und die Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr am Neujahrstag noch keine Angaben machen. Die Brandermittler der Polizei hätten laut Opitz ihre Ermittlungen noch in der Nacht aufgenommen.  lw

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