TV Scheeßel erreicht sein Ziel von 125 Teilnehmern

Sportabzeichentag: Rekord geknackt

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Statt der üblichen acht Sportabzeichen-Prüfer hatten Rainer Lampe (r.) und seine Mitstreiter 30 Helfer rekrutiert.

Scheeßel - Von Ulla Heyne. Fast schon Volksfestcharakter hatte die Sportabzeichen-Abnahme am Sonntag im Stadion Waidmannsruh. Kein Wunder, handelte es sich doch nicht um einen gewöhnlichen Termin, sondern um einen Rekordversuch. Das anlässlich des 125-jährigen Bestehens des TV Scheeßel von dessen Vorsitzenden Jörg Schories ausgerufene Ziel: Mindestens 125 Teilnehmer sollten zwischen 10 und 16 Uhr eine oder mehrere der vier Disziplinen in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination ablegen. Gleich vorweg: Es gelang, wenn auch nur knapp. Sportler aller Altersklassen, darunter viele Familien, trotzten den Schauern und drehten ihre Runden, sprangen in den Sand oder ließen Bälle durch die Luft fliegen.

Gut betreut wurden sie vom Sportabzeichenteam um Friedrich Cordes, aus aktuellem Anlass von acht auf mehr als 30 Helfer aufgestockt. Die hatten alle Hände voll zu tun, die sportlichen Leistungen zu erfassen. Schon nach einer Stunde vermeldete Schories: „Die Hälfte ist geschafft!“ Bereits vor dem offiziellen Start hatte der Erste im Beekebad die erste Disziplin abgehakt: „Der ist 25 Meter durchs Wasser gepflügt und war wieder weg“, so Schwimmmeister Marcus Hils.

Er verzeichnete 30 Schwimmer, die teilweise sogar in zwei Disziplinen antraten. Denn: Wie viele und welche der vorgeschriebenen vier Leistungen abgehakt wurden, blieb den Sportlern selbst überlassen. Ines Kühne absolvierte „alles in einem Rutsch, wie immer – nur schaffe ich es sonst meist erst am letzten Termin – es ist einfach zu früh“. Judith Eickenberg lief im Gefolge einiger Zehnjähriger ihre persönliche Bestzeit auf 100 Meter. „Eigentlich hatte ich schon alles, aber man kann sich ja verbessern“, freute sich die pensionierte Lehrerin. Zum 24. Mal dabei, schätzt sie, Kontrolle über ihre Leistungen zu haben, „und etwas Ehrgeiz ist auch mit dabei“.

Erfolgreicher Sportabzeichentag mit 125 Teilnehmern

Der frisch rekrutierte Helfer Jürgen Ribke absolvierte an diesem Tag seine erste Disziplin, auf Anraten von Jörg Schories Medizinballwurf. Den hatte sich der „Chef“ extra für den besonderen Tag aufgespart. Mitstreiter Johann Lambrecht hatte sich mit Sohn und Enkeln gar Unterstützung aus Hamburg geholt. Sie alle genossen die familiäre Atmosphäre – Anfeuern und Jubel über die Leistungen der Mitstreiter inklusive. „Eine gelungene Aktion“, zeigte sich auch Schories selbst zufrieden, als weit vor dem Ende das erklärte Ziel erreicht war, „allerdings hätte ich mir noch mehr Neuzugänge gewünscht“. Eine solche Novizin war Silke Tegeler. Sie war von einer Nachbarin ermuntert worden, vorbeizuschauen, und kämpfte sich gleich durch zwei Disziplinen. „Wenn schon, dann Gold!“, vermeldete sie nicht ohne Stolz nach dem Seilspringen.

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