Jede Menge Besucher in der Scheeßeler Mühle

Reise nach Guinea beim afrikanischen Abend im Mittelpunkt 

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Mit afrikanischen Spezialitäten verwöhnten die Kania-Unterstützer ihre Gäste in der Scheeßeler Mühle.

Scheeßel - Das Engagement der Scheeßeler Unterstützer des Vereins Kania – Förderkreis für Bildung in Guinea – interessiert offensichtlich viele Bürger. Zum afrikanischen Abend in der Scheeßeler Mühle kamen am Freitagabend so viele Besucher, dass schnell noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden mussten.

Das war aber kein Problem für das Team des Förderkreises Scheeßeler Mühle, das die Veranstaltung tatkräftig unterstützte. Im Mittelpunkt des Abends stand der Diavortrag über die Reise nach Guinea, die neun Mitglieder des Vereins Ende 2016 unternommen hatten, um sich selbst vor Ort ein Bild von den geförderten Projekten zu machen. Die Scheeßeler Kania-Initiatorin Heike Schütz sowie Heike Buchhaupt von der Eichenschule – seit 2015 Partnerschule der Schule in Wondikhoure – berichteten ausführlich über ihre Reiseerlebnisse.

„Guinea ist eines der ärmsten Länder der Erde“, so Buchhaupt. „60 Prozent der 13 Millionen Einwohner sind Analphabeten, besonders im ländlichen Raum gibt es ohne ausländische Hilfe keine Schulen.“ Seit 2006 sind in Fodeya, Kanty und Wondikhoure drei Schulen entstanden, eine vierte Schule in Tamidi ist im Entstehen. Außerdem sind Lehrerhäuser und WC-Anlagen gebaut und eine ständige Wasserversorgung installiert worden. Krankenstationen und Stromversorgung sind weitere Ziele. 

Große Dankbarkeit dank Spendenübergabe

Mit im Gepäck hatte die Delegation 5000 Euro aus dem Spendenlauf der Eichenschule für ein Lehrerhaus in Wonikhoure sowie weitere 1500 Euro für einen Schulgarten und eine Nähwerkstatt. Die Dankbarkeit in den Dörfern für ihre Hilfe zur Selbsthilfe sei überwältigend gewesen, erzählte Schütz. „Am neuen Schulstandort Tamidi wurde mit uns stolz die Grundsteinlegung gefeiert, für die die Einwohner zwei Jahre Ananas angebaut und verkauft haben – Gänsehaut pur.“

Beim Verköstigen des afrikanischen Büfetts drehten sich in der Mühle viele Gespräche um das Projekt Kania und auch um die Übernahme einer Patenschaft für ein Kind in Guinea oder eine Mitgliedschaft in dem gemeinnützigen Verein.

uj

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