„Regen bringt Segen“

Richtfest der neuen Kita: Bauernsprichwort bekommt eine neue Bedeutung

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Die Handwerker der Firma Carstens mit Richtkrone auf dem Dach des Rohbaus.

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Es goss wie aus Kübeln. Ausgerechnet, als die Zimmerleute auf dem Dach ihren traditionellen Richtspruch aufsagten. Doch davon ließen sich die Feierwilligen, die zum Richtfest für die Kindertagesstätte am Fuhrenkamp gekommen waren, nicht entmutigen. Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) münzte gar kurzerhand ein altes Bauernsprichwort auf den Fortgang des Neubaus um: „Regen bringt Segen.“

Dabei war doch gerade das trockene, warme Wetter der vergangenen Wochen und Monate wie dafür gemacht, das Gebäude, in dem einmal auf 725 Quadratmetern Nutzfläche bedarfsgerecht zwei Krippeneinheiten à 15 Kinder sowie eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen im Ganztagsbetrieb Einzug halten werden, zügig und ohne jedwede Komplikationen hochzuziehen. Und wenn, wie Dittmer-Scheele in ihrer Ansprache hervorhob, alle am Bau beteiligten Firmen weiterhin eine so gute Arbeit leisten würden wie bisher, dann habe sie keine Bedenken, dass man das anvisierte Ziel, die Kita Ende Februar kommenden Jahres fertigzustellen, auch werde einhalten können. „Wir sind auf jeden Fall im Zeitplan, auch wenn uns anfangs der Frost einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte“, betonte die Verwaltungschefin mit Blick auf die Zeit seit dem ersten Spatenstich Mitte März. Demnächst werde man im Rathaus dann mit der Personalplanung für die neue Kita – es ist die Zehnte, die die Gemeinde betreibt – beginnen.

Alle blicken nach oben und hoffen, dass die Bauarbeiten weiter zügig vorangehen.

Mit dem Wetter hatten die Anwesenden (neben den Baubeteiligten zählten auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung, die Gemeindeelternratsvorsitzende Claudia Kröger sowie Beeke-Kindergartenleiterin Petra Haunhorst zur Gästeschar) zwar etwas Pech – doch das tat der guten Stimmung beim Richtfest keinen Abbruch. Jawohl, allen gefällt das neue Haus, darauf sagten die Zimmerer von der Rotenburger Firma Carstens unterm Richtkranz mehrmals Prost, bevor sich die Gäste im Rohbau und damit im Trockenen bei angeregten Gesprächen den Richtschmaus schmecken ließen.

In die neue Kita investiert die Gemeinde rund 2,3 Millionen Euro – inklusive Außenanlagen, der technischen Gebäudeausrüstung, einer kompletten Inneneinrichtung sowie den Planungskosten. Unter einer Pult- und Flachdachkombination finden sich neben den drei Gruppenräumen ebenso ein Büro- und Personaltrakt, ein Speisebereich für die Mittagsverpflegung sowie ein mit einer Empore versehener Bewegungsraum.

Gefördert wird die Maßnahme mit 360 000 Euro durch das Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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