Gipfeltreffen

Prominenter Besuch im Hurricane-Pop-up-Store

Zwei, die sich von Berufs wegen schon sehr lange kennen: Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (l.) im Gespräch mit Festivalchef Folkert Koopmans. Foto: Heyne
+
Zwei, die sich von Berufs wegen schon sehr lange kennen: Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (l.) im Gespräch mit Festivalchef Folkert Koopmans.

Nein, über mangelnde Besucherzahlen kann sich die Scheeßeler Werbeagentur Klar momentan wahrlich nicht beklagen – seit Anfang dieser Woche teilen sich die vier Werbetreibenden die Räumlichkeiten an der Großen Straße für einige Wochen mit einem Team der Veranstalter des Hurricane-Festivals. Um seine Präsenz vor Ort einzuläuten, hatte FKP Scorpio langjährige Partner unter anderem von der Polizei und der Gemeinde eingeladen, den Pop-up-Store auf Zeit zu begutachten und zwanglos ins Gespräch zu kommen.

Scheeßel - „Die ersten Neugierigen waren schon am Montagmorgen sogar vor dem offiziellen Start hier“, berichtet Katja Wittenstein, die mit ihren Kollegen vorläufig ihren Arbeitsplatz von Hamburg in den Beeke-Ort verlegt hat. Das habe einige Vorteile: Schnelle Entscheidungen vor Ort, kürzere Wege und fix mal ein Besuch auf dem Gelände. Dabei halte die Zahl derer, die sich eins der kostenlosen Hurricane-Poster abholen oder Tickets zum ermäßigten Preis erstehen, die Waage mit denen, die das Gespräch suchen. „Manchmal sind das konkrete Fragen, zum Beispiel, wie sich die Ticketpreise zusammensetzen“, weiß Sina Klimach von Scorpio, „viele wollen aber nur mal klönen oder erzählen uns ihre eigenen persönlichen Erlebnisse mit dem Hurricane.“ Für viele hier sei das eine Parallelwelt nach dem Tenor: „Raus aus dem Alltag.“

Gemeinsame Erinnerungen teilten FKP-Scorpio-Chef Folkert Koopmans und Hans-Heinrich Miesner, dessen Vater in den ersten Festivaljahren Bürgermeister gewesen war. Kein leichtes Erbe, nach dem Desaster 1977 ein neues Format an gleicher Stelle aus dem Boden zu stampfen: „Ein Festival abgebrannt, eins abgesagt, und dann gab es Anfang der 1990er-Jahre noch einen Betrüger, der Karten für ein Festival verkauft hat, das es gar nicht gab – und dann kam ich“, schmunzelt Koopmans. Entsprechend höher seien die Auflagen in den ersten Jahren gewesen, „verständlicherweise – in unserem Haus wurde ab und an von ‚Sippenhaft‘ gesprochen.“ Die Geschichte zeigt: Es funktionierte dennoch. Bei der Erstauflage habe man mit 12 000 Besuchern gerechnet –20 000 kamen.“

Eröffnung des Hurricane-Pop-up-Stores

 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne
 © Ulla Heyne

Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) begrüßt den späten Schulterschluss: „Eine tolle Idee und ein Gewinn für alle – nicht nur für FKP Scorpio und die Werbeagentur, sondern auch für uns als Gemeinde.“ Es mache nicht nur Sinn, vor Ort ansprechbar zu sein, die Verankerung im Ort sei das A und O: „Das haben wir ja schon vor Jahren angestoßen. Sonst sind diese Bemühungen immer vom Ort ausgegangen – schön, dass es auch mal vom Veranstalter kommt.“

Davon, dass es die kommenden zwei Wochen an der Großen Straße weiter so turbulent zugeht wie beim Partner-Frühstück, gehen die dort Tätigen eher nicht aus, „vielleicht abgesehen vom Wirtschaftsforum“, so Klar-Mitinhaber Thorsten Finner, der den Austausch mit örtlichen Gewerbetreibenden angeregt hat und bei dem es um die wirtschaftlichen Aspekte hinter dem Mammutspektakel gehen soll.

Auch der Ansturm auf Karten dürfte sich verteilen: „Einige dachten, die Ermäßigungen gelten nur für einen Tag, aber wir sind ja noch ein paar Wochen hier“, so Katja Wittenstein. Und wenn es doch turbulent wird? „Überhaupt kein Problem“, meint Webdesigner Helge Krikcziokat, Mitinhaber der Werbeagentur, und zeigt auf sein Paar Kopfhörer.

Verlosung:

Für das Hurricane-Festival vom 21. bis 23. Juni auf dem Eichenring Scheeßel verlosen wir zusammen mit FKP Scorpio dreimal zwei Tickets – und zwar für alle drei Festivaltage inklusive Camping. Und so geht’s: Einfach bis Montag, 3. Juni, 12, Uhr, eine E-Mail mit Betreff „Hurricane“ an redaktion.rotenburg@kreiszeitung.de schicken. Darin unbedingt eine Telefonnummer sowie die beiden Vor- und Zunamen und Mailadressen der Beteiligten angeben. Die Gewinner werden von uns telefonisch benachrichtigt. Die Tickets beziehungsweise eine Zugangsberechtigung zum Festival erhalten Sie per E-Mail direkt vom Veranstalter. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und den Gewinnern viel Spaß beim Hurricane-Festival 2019. 

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 4,95 Euro statt 9,95 Euro

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 4,95 Euro statt 9,95 Euro

Das sind die Minister und Ministerinnen der Ampel-Koalition

Das sind die Minister und Ministerinnen der Ampel-Koalition

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

Breitband für alle

Breitband für alle

Breitband für alle
Prozessbeginn: Freier in Bothel in Hinterhalt gelockt

Prozessbeginn: Freier in Bothel in Hinterhalt gelockt

Prozessbeginn: Freier in Bothel in Hinterhalt gelockt
Visselhövede: Neues Testzentrum läuft gut an

Visselhövede: Neues Testzentrum läuft gut an

Visselhövede: Neues Testzentrum läuft gut an
Scherben, Unrat und ein Einbruch: Heimatverein Fintel kämpft auf seinem Gelände gegen Müll und Vandalismus

Scherben, Unrat und ein Einbruch: Heimatverein Fintel kämpft auf seinem Gelände gegen Müll und Vandalismus

Scherben, Unrat und ein Einbruch: Heimatverein Fintel kämpft auf seinem Gelände gegen Müll und Vandalismus

Kommentare