Beekeschüler lernen Zivilcourage

Projekt „Wir sind stark“ macht in Scheeßel Schule

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Mit Pömpeln „bewaffnet“ übten sich die Schüler im Anti-Gewalt -Training.

Scheeßel - Mit einem lauten „Stopp“ gebieten die Schüler ihrem Gegenüber Einhalt. Dazu noch ein selbstbewusster Gesichtsausdruck und eine Körperhaltung, die das Gesagte untermauert. Diese und andere Übungen gehörten zu dem zweitägigen Workshop, an dem die Schüler der Klasse 7a der Beekeschule jetzt teilgenommen haben.

Gemeinsam mit dem Präventionsbeamten der Polizei, Fred Krüger, hat die Sozialpädagogin Yasemin Kaya das Training „Wir sind stark“ in den Räumen des Meyerhofes durchgeführt. Mit dabei war auch Klassenlehrer Jürgen Norrenbrock. „Diese Workshops, in denen vor allem die Selbstbehauptung im Mittelpunkt steht, sind fester Bestandteil des jährlichen Schulprogramms und tragen positiv zur Stärkung jedes Schülers und der Klassengemeinschaft bei“, sagt der Pädagoge.

Sensibilisierung für Notfallsituationen

Das Projekt für Zivilcourage und gegen Gewalt ist von der Polizei extra für Jugendliche aufgelegt worden. Am ersten Tag ging es vorwiegend um die Themenbereiche Gemeinschaft und Kommunikation. „Es geht darum, seine eigene Meinung zu vertreten und respektvoll mit anderen umzugehen, aber auch in bestimmten Situationen Zivilcourage zu zeigen“, erklärt Fred Krüger. Hierzu bekamen die Zwölf- und 13-Jährigen bestimmte Verhaltensweisen gezeigt, die sie an diesem Tag trainierten.

Am zweiten Tag standen die Themen Vertrauen und Verantwortung im Mittelpunkt. Verschiedene Übungen sollten es den Schülern erleichtern, mit ihren Mitschülern vertrauensvoll umzugehen. Aber auch Anti-Gewalt-Training stand auf dem Plan.

Dies alles erfolgte im spielerischen Rahmen und unter Anleitung von Kaya und des Polizeibeamten. Auf diese Weise erlernten die Schüler Strategien und konkrete Verhaltensweisen, um sich in Gefahrensituationen möglichst optimal verhalten zu können. „Sie werden motiviert, sich für ihre Gruppe einzusetzen und dadurch Zivilcourage täglich zu leben. Sie lernen, was Empathie bedeutet und werden für Notsituationen sensibilisiert“, sagt die Schulsozialpädagogin. Jede Übung wurde anschließend gemeinsam reflektiert, damit die Ziele und die gewonnenen Erkenntnisse noch deutlicher werden.

lw

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