Sitzung des Bau- und Planungsausschusses

Penny-Pläne stoßen auf Skepsis

Penny will seinen Standort an der Bremer Straße ausdehnen - das will die Gemeinde aber nicht. Foto: Warnecke
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Penny will seinen Standort an der Bremer Straße ausdehnen - das will die Gemeinde aber nicht.

Scheeßel - Der Supermarkt „Penny“ an der Bremer Straße in Scheeßel will erweitern. Das geht aus einer Vorlage für den Bau- und Planungsausschuss hervor, der Mittwochabend öffentlich ab 18.30 Uhr im Rathaus tagt.

Das Geschäft solle um fünf Meter verbreitert werden und die Verkaufsfläche von rund 800 auf 1 000 Quadratmeter steigen, informiert Thomas Roth, bei der Penny Markt GmbH in der Region zuständig für Expansion und kaufmännisches Immobilienmanagement, auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Parkplatzreihe an der Traufseite würde dadurch entfallen. 

„In Kombination mit der Bäckerei Holste und dem Hol-Ab-Getränkemarkt hat sich der Standort in den vergangenen Jahren als Ort der Nahversorgung in der Gesamtgemeinde etabliert“, begründet er das Vorhaben. Mit breiteren Gängen und übersichtlicher präsentiertem Sortiment wolle man dem nun „in moderatem Umfang“ Rechnung tragen. Eine entsprechende Bauvoranfrage habe man bereits gestellt. „Sobald die baurechtlichen Voraussetzungen vorliegen, würden wir dann umgehend mit den Maßnahmen beginnen.“

Ob es überhaupt aber dazu kommen wird, ist gegenwärtig noch fraglich. Denn aus Sicht der Gemeinde Scheeßel ist das Vorhaben alles andere als städtebaulich vertretbar. „Das vom Rat beschlossene Einzelhandelskonzept hat ja zum Ziel, den zentralen Versorgungsbereich zu stärken“, so Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU). Eine solche Erweiterung würde indes genau das Gegenteil bewirken. Um den Status quo vor Ort zu wahren und zur rechtlichen Klarstellung wolle man seitens der Politik die Fläche nunmehr in einen neueren Bebauungsplan bringen,

Dass durch die geplante Erweiterung signifikante negative Auswirkungen für den örtlichen Einzelhandel zu erwarten sind, davon gehe sein Unternehmen indes nicht aus, bekräftigt Thomas Roth. Ein entsprechendes Gutachten sei der Bauvoranfrage bei den Behörden beigefügt worden.  

lw

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