Von A wie Angel bis Z wie Zinnbecher – alles dabei beim Westerholzer Flohmarkt

Paradies für Trödler und Schnäppchenjäger

Mehrere Tausend Besucher haben an den 200 Ständen gestöbert. - Foto: Ujen

Westerholz - Jedes Jahr zu Himmelfahrt steht Westerholz im Ausnahmezustand, denn dann geht der traditionelle Flohmarkt in dem beschaulichen Dorf über die Bühne – dieses Mal schon zum 22. Mal in Folge. „Das ganze Dorf fasst mit an“, erzählt Carmen Sievers, die mit ihrem Team 700 Brötchen geschmiert und belegt hat.

„Um 4.30 Uhr fangen wir an, verkaufen die ersten Brötchen ab 6 Uhr mit dem Bollerwagen an die Händler und danach im Dorfgemeinschaftshaus, wo dann auch hunderte selbstgebackene Kuchen und Torten unter die Leute gebracht werden.“ Die Gesamtorganisation der Großveranstaltung liegt seit Beginn in den Händen ihrer Mutter Doris Sievers: „Jeder zur Verfügung stehende Standmeter war im April innerhalb von zwei Tagen vergeben. Das geht immer sehr schnell, aber dann geht die Arbeit erst richtig los und die ist nur im Rahmen unserer Dorfgemeinschaft zu schaffen.“

Mehrere Tausend Schnäppchenjäger aus der Region waren schon sehr früh auf der mehr als zwei Kilometer langen Trödelmeile „Am Röhberg“ und in den Nebenstraßen unterwegs. Sie hatten die Qual der Wahl an den mehr als 200 Ständen der Privatanbieter, die jeden freien Meter angemietet hatten. Da war von A wie Angel bis Z wie Zinnbecher fast alles vertreten, was das Herz des Schnäppchenjägers begehren könnte.

Gisela und Günter Bammann hatten Wurzelholz von Mooreichen im Angebot, was bei den Umstehenden Diskussionen über deren Verwendung auslöste. Man einigte sich schließlich auf „besonders kreative Dekoartikel – vielseitig einsetzbar“. Auch in seiner dritten Dekade erwies sich der Westerholzer Flohmarkt erneut als Paradies für Trödler und Schnäppchenjäger.  J hu

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