Mehr Licht und neue Streifen

Bushaltestellen an der L131 sollen sicherer werden

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Die Bucht bleibt. Dafür soll die Bushaltestelle an der Elsdorfer Straße eine Querungshilfe sowie eine bessere Ausleuchtung bekommen.

Abbendorf – Na so was: Während in Abbendorf im Sommer Bauarbeiter an der Elsdorfer Straße (L 131) damit zugange waren, auf der Südseite, im Bereich des Radweges, die Strom- und Telefonanbindung für das neue Baugebiet herzustellen, schmückten den Ort auf Höhe der Bushaltestelle, zwischen den Straßen Hoofreg und Zum Kothenholz, plötzlich zwei leuchtend gelbe Zebrastreifen.

„Warum die da hin mussten, konnte mir von der Landesstraßenbaubehörde bisher aber auch niemand verraten“, erklärte Ortsbürgermeister Reinhard Frick (CDU) in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hetzwege/Abbendorf. Für die Kinder, die an der Haltestelle den Schulbus nehmen würden, seien die Querungshilfen auf Zeit jedenfalls nicht von Nachteil gewesen. Das, sagte Frick, hätten auch viele Eltern so gesehen. Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, und mit Blick auf eine generelle Verkehrszunahme, die sich im Dorf mit dem neu geschaffenen Elsdorfer Autobahnanschluss eingestellt habe, seien nicht wenige Mütter und Väter um ihren Nachwuchs in Sorge.

Das kann Hermann Hilken (CDU), sein Abbendorfer Stellvertreter, nur bestätigen: „In Hetzwege gibt es an der Schule sogar eine Bedarfsampel, an der Bushaltestelle bei uns aber gibt es gar nichts – das finden die Eltern nicht gut“, sagte er. „Eine Ampel werden wir dort wohl nicht kriegen, wohl aber einen Zebrastreifen.“

Zumindest fordert dies der Ortsrat nun in einem Antrag an die zuständige Landesbehörde ein. Und noch etwas beschäftigte die Mitglieder: Wie soll an der Haltestelle, die sich direkt gegenüber zur Abzweigung von der Elsdorfer Straße in die Hesedorfer Straße befindet, mit ihrer Parkbucht umgegangen werden? Immerhin würde die, müssten Linksabbieger den Gegenverkehr abwarten, nicht selten von ungeduldigen Autofahrern dahinter als Überholspur missbraucht, machte der Ortsbürgermeister auf das Dilemma aufmerksam. „Ich möchte das Ding da jedenfalls weghaben“, sagte Frick. Und Hilken ergänzte mit Blick auf die Überholmanöver: „Wenn da Kinder stehen, ist das schon sehr gefährlich – vor allem in der Dämmerung.“ So sei die Haltestelle von der gegenüberliegenden Straßenlaterne bisher auch mehr schlecht denn recht ausgeleuchtet.

Auch das, darauf verständigten sich die Dorfpolitiker, soll sich ändern. Ein entsprechender Antrag dürfte demnächst bei der für die Straßenbeleuchtung zuständigen Gemeinde eingehen. Hilken: „Wenn es irgendwie geht, sollte die vorhandene Beleuchtung verbessert werden – wenn nicht, müsste noch eine zweite Lichtquelle hin.“

Die Ursprungsidee, die Bucht gänzlich aufzugeben und dafür die Haltestelle an die Straße vorzuziehen, gaben die Mitglieder aus Abbedorf und Hetzwege indes wieder auf. „So wie es jetzt ist, ist noch nichts passiert, wenn wir es aber ändern, wird es für die Kinder mit Sicherheit sehr gefährlich“, gab Ortsratsherr Christoph Steinke den entscheidenden Impuls zum Umdenken.

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