Oldtimer-Zugmaschinen messen sich im Gigantenwettkampf in Ostervesede

Historische Trecker in Aktion

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Schmuckstücke wie diese Oldtimer wurden beim Trecker-Treffen in Ostervesede mit bewundernden Blicken bedacht.

Ostervesede - Von Hannelore Rutzen. Motoren brüllen auf, Hinterreifen fressen sich in den weichen Untergrund, vorne hebt das Fahrzeug fast vom Boden ab: Beim sechsten Trecker-Treck in Ostervesede traf am Wochenende schweres Gerät auf begeisterte Zuschauer.

Klingende Namen, knatternde Motoren: Die Tage ihrer eigentlichen Nutzung auf den Feldern haben die meisten der rund 70 anwesenden Zugmaschinen längst hinter sich gebracht. Heute frohlocken die Anhänger beim Anblick eines „57er Deutz“ – stolze Hinterreifen, kraftvoller Motor. „Trecker haben ihre eigene Faszination“, sagt Uwe Bassen. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern vom Osterveseder Oldtimerclub trug er dazu bei, dass das mittlerweile sechste Treffen dieser Art für Jung und Alt ein Erlebnis war. „Es ist genauso wie mit Rennwagen oder Motorräder – es ist ein schönes Hobby“, schwärmt Bassen.

Dabei geht es nicht nur um das Aussehen der Fahrzeuge und das Fachsimpeln untereinander, sondern ebenso um das perfekte Zusammenspiel von Mensch, Maschine und Technik. Und so fanden sich beim Trecker-Treck wieder zahlreiche Zuschauer ein, das schwere Gerät und die Künste der Fahrer zu bestaunen. 42 Teilnehmer, die in sechs PS-Klassen antraten, hatten sich für das spannende Wettkampf-Spektakel gemeldet. Für sie galt es, einen sogenannten Bremswagen möglichst weit hinter sich her zu befördern. „Ziiiieeeh“, riefen die Zuschauer auf dem Acker, während sich vor ihnen die Zugfahrzeuge abmühten.

Am Ende siegte in der Gruppe bis 20 PS Sebastian Schuldt aus Hassendorf mit seinem Lanz (58 Meter), in der Gruppe 21 bis 30 PS hatte Manfred Meyer aus Ostervesede mit seinem Lanz-Bulldog die Nase vorn (69 Meter), in der Gruppe 31 bis 45 PS holte sich Andreas Malessa aus Benkeloh den Sieg mit seinem Hanomag (102 Meter), in der Gruppe 46 bis 60 PS gab es ein Stechen. Fredi Hollmann aus Hassendorf mit seinem Fendt Farmer war der Sieger (67 Meter). In der Gruppe 61 bis 75 PS errang Rainer Heitmann aus Gyhum den ersten Platz mit seinem ICH 72 (36 Meter) und in der Gruppe 91 PS und darüber war Michael Sablotzke aus Vahlde mit seinem Deutz 100 der Beste (80 Meter).

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