Aufgetischt werden Lokales, Frisches und Trendiges

Heimatfestival Scheeßel am 20. Mai

Der Dumschburger belebt eine alte Tradition in der Gegend.

Scheeßel - Das Heimatfestival steht in den Startlöchern: In wenigen Tagen werden sich im Scheeßeler Industriegebiet zum vierten Mal Bands mit regionalem Bezug die Mikros und Gitarren in die Hand geben – dieses Mal acht an der Zahl.

So profan es klingt: Auch in Sachen Gastro setzen die Scheeßeler Musikfans Akzente. So sind neben bekannten und bewährten Ständen wie „Cocktails und Co.“ des Scheeßelers Frank Delventhal und den Dumschburgern wieder einige Trendsetter in Sachen Verköstigung dabei. Allen voran die Hamburger Brauerei Ratsherren, „die sind von Anfang an dabei und quasi mit uns groß geworden“, freut sich Gastro-Hauptorganisatorin Jessica Schlüter. „Deren Blondes und Rotes wird wieder an allen drei Schankwagen ausgeschenkt und ist inzwischen sogar beim örtlichen Getränkehändler und in Riepe erhältlich“, so die Westervesederin.

Kleine und junge Unternehmen sollen unterstützt werden

Direkt vor ihrer Heimat, nämlich bei Hanschen Harm, wird ein Getränk gebraut, das ähnliches Zeug zum Trendsetter hat: der Doppelkorn „Nork“. Die Spirituose, die ihre Entstehung dem Finanzierungsmodell des Crowdfunding verdankt und mit ihrem Ansatz, den nicht gerade zeitgemäßen Korn in die Kneipen und Köpfe des Nordens zu bringen, wird beim Festival vor allem in Form von Cocktails ausgeschenkt. Eine Idee bei der Einladung sei auch gewesen, kleine, noch junge Unternehmen zu unterstützen, so Schlüter. Verbundenheit herrscht auch mit der dem Stand der „Fieldkitchen“ vom Oakfield-Festival: „Da bestehen sowieso Symbiosen in Sachen Materialleihen und Manpower“, sagt Schlüter. Den Besuchern hatte es letztes Mal geschmeckt: Bei der vergangenen Auflage war der Foodtruck komplett ausverkauft. Ein weiterer Stand, auf den sich Festivalgourmets freuen können, ist „die Nudelei“ aus Bevern mit selbst gemachter Biopasta.

Und auch Backstage geht es gediegen zu: Für die Verpflegung der Künstler stehen Schlüter und andere den ganzen Freitag in der Küche: „Alles selbst gemachte Hausmannskost und frische Salate“, ist die Devise. Dabei hat sie tatkräftige Unterstützung: Bei den Helfern gebe es immer wieder Neuzugänge, wie Aileen Wegner beim Design und Uli Wesche bei den Finanzen: „Teilweise kommen die Leute von allein und fragen, ob sie helfen können!“

So kommt es auch zu einer weiteren Premiere: Erstmals hat Schlüter am kommenden Wochenende eine 17-jährige „Praktikantin“.

hey

Der Spielplan:

• 15.45 bis 16.30 Uhr: Turbulenzen

• 16.50 bis 17.35 Uhr: Holly Would Surrender

• 17.55 bis 18.40 Uhr: Anchors & Hearts

• 19 bis 19.45 Uhr: Odeville

• 20.05 bis 21.05 Uhr: Everlaunch

• 21.55 bis 22.25 Uhr: Razz

• 22.45 bis 23.45 Uhr: Rantanplan

• 0.05 bis 0.50 Uhr: Schluck den Druck

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