Leon Henken ist der neue Jugenddiakon für Scheeßel, Fintel und Lauenbrück

Neuanfang in der Gemeinde

Leon Henken mag alles, was mit Kunst und Gestaltung zu tun hat. So wundert es nicht, dass auch gerne zum Pinsel greift.
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Leon Henken mag alles, was mit Kunst und Gestaltung zu tun hat. So wundert es nicht, dass auch gerne zum Pinsel greift.

Scheeßel – In wenigen Wochen ist es soweit, Leon Henken (23) zieht nach Scheeßel und wird dort als neuer Jugenddiakon für die Gemeinden Scheeßel, Fintel und Lauenbrück aktiv werden. „Derzeit wohne ich noch übergangsweise in Ostfriesland“, berichtet der gebürtige „Bremer Stadtmusikant“, wie er sich selber mit einem kleinen Augenzwinkern nennt. Aufgewachsen ist Henken in Ostfriesland. Nach dem ersten Schulabschluss hat er eine Ausbildung zum Sozialassistent und seine Fachhochschulreife absolviert. Anschließend führte ihn sein Weg nach Wuppertal, dort lebte der werdende Jugenddiakon in einer Lebens- und Glaubensgemeinschaft an der Evangelistenschule Johanneum. Die Schule bildet junge Männer und Frauen zum hauptamtlichen Verkündigungsdienst in der evangelischen Kirche aus und genau diese Ausbildung wollte Henken absolvieren.

„Ich freue mich sehr, dass ich nun mit Antritt meiner ersten Stelle Jugendliche begleiten kann“, erklärt er mit Blick auf den anstehenden, neuen Lebensabschnitt. Er wolle dabei mit den Jugendlichen gemeinsam neue Wege gehen. Lange Zeit habe er zu anderen hauptamtlichen Mitgliedern in den Gemeinden aufgeblickt, nun kann er selber in der neuen Rolle aktiv werden. „Ich war bereits einen Tag mit dem Kreisjugendwart unterwegs und konnte schon einige Menschen kennenlernen“, freut sich Henken. Seine wichtigste Aufgabe sei es, nun weitere Beziehungen aufzubauen und Menschen kennenzulernen. „Ich möchte die Anliegen der Gemeindemitglieder kennenlernen“, führt er weiter aus. „Natürlich habe ich persönliche Erwartungen an mich und setze mir Ziele, die ich erreichen möchte“, gibt er zu. Ganz besonders freut er sich schon auf die Zusammenarbeit mit seinem Team. In seiner Freizeit ist Leon Henken gerne künstlerisch tätig, „mich bildlich zu artikulieren, ist eines meiner Hobbys“. Aber auch Fitness und Segeln sowie ein hohes Interesse für die asiatische Kunst gehört zu den Freizeitaktivitäten, die er gerne ausübt.

„Ich möchte fröhlich starten“, formuliert er mit Bedacht – Sorgen gebe es immer, er habe aber auch gelernt, dass „es jemand da oben gibt, der aufpasst“ und wolle seine Aufgabe positiv angehen. „Schön ist es auch, dass ein Studiumskollege von mir zeitgleich in der Nachbargemeinde Zeven als Jugenddiakon beginnt“, ergänzt Henken ein weiteres Detail, welches ihm den Neuanfang erleichtert. Und während er in der Hochschule auf acht Quadratmeter wohnte, wird seine neue Wohnung – die er mit Hilfe der Gemeinde finden konnte – deutlich größer: „Nun sind es 77 Quadratmeter, die ich gestalten darf“, schmunzelt Henken. Räume zu gestalten, auch, um Gott zu begegnen und sich selbst zu entfalten, auch dies gehöre zu den Aufgaben, auf die er sich freue.

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