Der nächste Schritt ist geschafft

Jeersdorf: Zebrastreifen auf der Straße In’n Dörp immer wahrscheinlicher

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Auf der Straße In’n Dörp in Jeersdorf soll ein Zebrastreifen die Querung erleichtern. 

Jeersdorf - Wer in Jeersdorf mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Straße In’n Dörp entlang fährt oder geht muss aufpassen. An der Kreuzung zur Eichenallee beziehungsweise zur Diekchausse wechselt der Rad- und Fußgängerweg die Straßenseite. Einen amtlichen Überweg gibt es keinen. Das soll sich nun ändern.

Schon seit langem setzen sich besonders Eltern für einen Zebrastreifen an dieser Stelle ein, und auch die Gemeindeverwaltung kann sich durchaus für diese Idee erwärmen. Schulkindern sollen so die Straße sicherer überqueren können, zumal Anwohner auch immer wieder zu schnell fahrende Autos an dieser Stelle beobachtet haben wollen. Kein Wunder, direkte Anlieger gibt es zwischen der Kreuzung und der Westerholzer Straße kaum, dafür ist die Straße schnurgerade.

Wie Gemeindebürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) am Mittwochabend dem Jeersdorfer Ortsrat berichtete, habe man daher schon oft versucht, das zuständige Straßenverkehrsamt von einem Zebrastreifen an der Kreuzung zu überzeugen. Die Antwort aus dem Kreishaus war allerdings stets negativ. Bis jetzt – denn eine Verkehrsschau im Ort unterstützt nun dieses Vorhaben, die Straße ist nun qualifiziert. „Eine detaillierte Zählung hat einen hinreichenden Querverkehr festgestellt“, so Dittmer-Scheele.

Vier Bäumen müssen weg

Allerdings hat die Verkehrsschau auch ergeben, dass die ersten vier Bäume – von der Eichenallee in Richtung Feuerwehrhaus schauend rechts stehend – die Sicht für Autofahrer zu stark einschränken. Sie müssen weg. Ob mit Zebrastreifen oder ohne.

Die Ortsräte unterstützen das Vorhaben größtenteils. „Da muss was hin“, sagte beispielsweise Ortsrätin Daniela Schindler. An dieser Stelle sei genügend Verkehr für einen Zebrastreifen.

Nun müsse laut Dittmer-Scheele ein Konzept erstellt und dem Straßenverkehrsamt vorgelegt werden. Dazu müsste man jedoch zunächst einen Planer beauftragen. Die Verwaltung sei dabei, entsprechende Angebote einzuholen.

Wenn die Planungen sich konkretisieren, wird sich der neue Jeersdorfer damit befassen müssen. Dieser hat seine konstituierende Sitzung übrigens am Mittwoch, 2. November.  

mro

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