Einige neue Programmpunkten

Zweite illuminierte Nacht in Scheeßel

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Eine fluoreszierende Wand ähnlich wie bei einem Festival soll für viel Spaß und Interaktion sorgen.

Scheeßel - Wenn Freitagabend mehr als 50 Fassaden im Kernort zu Leinwänden gemacht werden, wenn Plätze sich in Open-Air-Bühnen verwandeln und ein lauer Herbstabend den Flaneuren das beschwingte Gefühl beschert, das so gut wie den gesamten Sommer gefehlt hat, dann hat sich der Traum der zweiten illuminierten Nacht von Philip Göttert und Thorsten Finner erfüllt.

Letzterer hat in den vergangenen Tagen mit zunehmender Häufigkeit die Wetter-Apps auf seinem Handy zurate gezogen. „Im Moment sieht es gut aus“ – damit meint der Werbefachmann jedoch nicht nur die Wetterprognosen, sondern auch die Vorbereitungen, die seit Wochen im Hintergrund laufen. Einige der Teilnehmer – mit einem Zuwachs von rund einem Drittel deutlich mehr als noch im Vorjahr bei der Erstauflage– hätten durchblicken lassen, außer den Illuminationen auch eigene Ideen einzubringen. „Wir sind selbst gespannt“, so Finner.

Eine Aktion, die bereits verraten werden darf, ist die Öffnung des Kunstgewerbehauses auf dem Meyerhof. „Die derzeitige Ausstellung historischer Postkarten mit Scheeßeler Ansichten passt wunderbar zum Grundgedanken der illuminierten Nacht, den Besuchern Scheeßel von einer anderen Seite zu präsentieren“, freut sich der Vorstandsvorsitzende des Heimatvereins Uwe Wahlers.

Und auch ein genauerer Blick auf die Fassade des Rathauses lohnt sich. Um die sonst eher schlichte Ansicht in Szene zu setzen, hat der Meister für Veranstaltungstechnik Philip Göttert in die Trickkiste gegriffen und eine eigene Art Lichtshow programmiert. Die Projektion umfasst nicht nur Wortspielereien rund um den Begriff des Lichts, sondern auch mathematische Spielereien: „Dabei spielt auch die Anzahl der Straßenlaternen in Scheeßel eine Rolle“, gibt sich der Wohlsdorfer kryptisch. Als Hobbymusiker ist ihm jedoch auch die Einbindung der akustischen Komponente ein Anliegen. Zusätzlich zu den zahlreichen Musikern und Bands, die an verschiedenen Orten und Zeiten immer wieder im Ort auftreten, ist im Rathauspark zu jeder vollen Stunde eine mit Musik unterlegte bewegte Illumination zu erleben.

Doch nicht nur Göttert selbst hat seinem Spieltrieb freien Lauf gelassen – auch die Besucher dürfen aktiv werden, und zwar ebenfalls im Rathauspark. An einer großen, fluoreszierenden Wand lassen sich herrliche Schattenfiguren erzeugen. Die Idee hatte Thorsten Finner bei einem Festival entdeckt und sofort beschlossen: „So etwas brauchen wir auch!“ - hey

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