Bartelsdorfer Blutspendeteam gewinnt „Buffet-Challenge“ des DRK

Mit Bratkartoffeln zum Badehandtuch

Das Team der Blutspende Bartelsdorf freut sich über den Gewinn bei der „Buffet-Challenge“.
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Das Team der Blutspende Bartelsdorf freut sich über den Gewinn bei der „Buffet-Challenge“.

Bartelsdorf – Andere Laufwege, eine andere Anordnung der Stationen von der Datenerfassung über die Selbstauskunft bis zur Arztstation und die Plätze für die Blutspende – auch die halbjährliche Blutspendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes in Bartelsdorf mit neuem Hygienekonzept und Einbahnsystem zollte den neuen Erfordernissen Tribut.

Die Organisatoren um Maike Riebesell hatten sich etwas einfallen lassen: Nach getaner „Arbeit“ erwartete die 110 Spender draußen auf dem Sportplatz eine Bedienung am Tisch, die die frischen Salate, Nudel- und Kartoffelsalat, zusammen mit einer Bratwurst oder einem Nackensteak direkt vom Grill auf Einweggeschirr reichte – „eigentlich ein Jammer, der ganze Verpackungsmüll“, so die Cheforganisatorin mit einem weinenden Auge, „aber immer noch besser als gepackte Lunchpakete“.

Ihr rund 25-köpfiges Helferteam ist für seine exzellente Bewirtung weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt – anders sind Spenderzahlen von bis zu 160 in Spitzenzeiten bei einem Ort mit gerade mal 430 Einwohnern nicht zu erklären.

Das legendäre Buffet brachte dem Team sogar einen Preis ein, der zu Beginn der Spendenaktion vom Gebietsreferenten Andreas Mohrmann überreicht wurde. Bei der „Buffet-Challenge“ ehrt das DRK seit einigen Monaten eine besonders gelungene Stärkung für Aderlasser in Bremen und Niedersachsen. Das Sortiment aus hausgemachten Bratkartoffeln, Rührei, Nürnberger Würstchen, Schnittchen und Fingerfood als „Standard“ nebst veganen Platten – das kam an. „Wir haben einige Fotos und ein Begleitschreiben eingereicht und waren unter den fünf Gewinnern“, berichtet die umtriebige Bartelsdorferin Riebesell. Dazu kommen immer wieder neue Ideen der Leiterin des Blutspendeteams. Antipasti oder die hausgemachte Dessertplatte – das alles bereitet ein Team schon am Morgen in der DGH-Küche gemeinsam zu.

„Normalerweise starten wir morgens um 9 Uhr, heute waren wir schon nach eineinhalb Stunden fertig“, meint Riebesell fast ein wenig bedauernd über die Zubereitung der „tellergerechten“ Corona-Variante. Sie hatte sich den Tag mit den neuen Abläufen stressiger vorgestellt, „weil ja dieses Mal alles anders ist – aber auf mein Team kann ich mich verlassen“.

Selbiges wurde von Mohrmann mit je einem großen Badehandtuch für den Sieg bei der Buffet-Challenge überrascht. Eine der älteren Helferinnen sei ganz baff gewesen, berichtet Riebesell, „die konnte gar nicht fassen, dass sie für ihre Unterstützung hier etwas bekommt“. Unterstützung erfährt das Team in diesen besonderen Zeiten durch den gesamten Ort: ein ortsansässiger Maler stellte die Zelte für den Snack draußen zur Verfügung, die rot-weißen Begrenzungspylone stammen vom Sportverein, die Schützen stellten ihren Raum für die Vorbereitung des Tellergerichts.  hey

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