Kinderbetreuung in der Gemeinde Scheeßel: Verwaltung will Erweiterungsmöglichkeiten prüfen

Mit Blick aufs große Ganze

Der Kindergarten in Hetzwege stößt schon jetzt an seine Auslastungsgrenze.
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Der Kindergarten in Hetzwege stößt schon jetzt an seine Auslastungsgrenze.

Scheeßel – Käthe Dittmer-Scheele brachte es auf den Punkt: „Das ist etwas, was nie aufhört.“ Worauf Scheeßels Bürgermeisterin in der jüngsten Ratssitzung anspielte? Will die Gemeinde den stetig zunehmenden Bedarf an Krippen- und Kitaplätzen auch in Zukunft decken, muss sie sich rechtzeitig nach weiteren Lösungen umschauen. Fündig könnte man in Hetzwege werden. Geht es nämlich nach der CDU, sollten genau dort die Angebote in der Kinderbetreuung erweitert werden, wie die Fraktion es in einem Antrag formuliert hat. „Gerade im Hetzweger Kindergarten besteht seit vielen Jahren schon eine sehr hohe Auslastung“, verdeutlichte Fraktionsvorsitzender Dirk Lange die Lage. „Da wir uns aber nicht vorstellen können, wie man am jetzigen Standort eine Erweiterung vollziehen kann, haben wir gleich einen Neubau vorgeschlagen.“

Ob der kommt oder nicht und wo überhaupt in den Ortschaften nordwestlich der B 75 noch Potenziale schlummern, das will die Verwaltung in Form einer ganzheitlichen Betrachtung nun vorbehaltlos prüfen. Auf einen entsprechenden Auftrag hatte sich schon der Sozialausschuss verständigt, ebenso darauf, dass für die Erweiterung der Betreuungskapazitäten 20 000 Euro Planungskosten in den Haushalt mit aufgenommen werden sollen. Der Gemeinderat folgte nun dieser Empfehlung zur Freude der Bürgermeisterin einstimmig. Laut Lange sei der Wunsch seiner Fraktion nach einem Neubau damit aber noch nicht vom Tisch. „Natürlich wollen wir uns dem Ansinnen anderer Ratsmitglieder nicht entgegenstellen, dass Erweiterungsmöglichkeiten auch andernorts geprüft werden sollen“, sagte der Wittkopsbosteler.

Tatsächlich hatte die SPD/UGS-Gruppe im Verlauf der im Fachausschuss geführten Diskussionen angeregt, den Blick nicht nur auf Hetzwege zu richten. „Wir halten es auch für richtig, dass für die ehemaligen Bruchdörfer etwas zusätzlich entwickelt werden muss“, meinte Gruppensprecher Wolfgang Kirschstein. „Denn auch dort, in der Peripherie, wohnen viele Eltern, die in Zukunft einen zunehmend erhöhten Betreuungsbedarf für ihre Kinder haben werden.“  lw

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