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Aus Hannover nach Scheeßel: CDU-Minister Björn Thümler besucht Blaudruck-Dauerausstellung

Prominenter Besucher: Blaudruck-Expertin Annerose Rathjen führt Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler durch die Ausstellung.
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Prominenter Besucher: Blaudruck-Expertin Annerose Rathjen führt Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler durch die Ausstellung.

Scheeßel – Prominenter Besuch im Heimatmuseum Scheeßel: Björn Thümler, Niedersachsens CDU-Minister für Wissenschaft und Kultur, machte am Freitagvormittag auf dem Meyerhof Station, um sich die Blaudruck-Dauerausstellung, deren Realisierung unter anderem auch mit Landesmitteln gefördert worden war, anzusehen. „Mit 14 Monaten Verspätung“, wie Heimatvereinsvorsitzender Uwe Wahlers erwähnte, sei der prominente Gast doch eigentlich schon zur ursprünglich geplanten Eröffnung im März 2020 geladen gewesen. Die habe coronabedingt aber leider ins Wasser fallen müssen.

Der Vorsitzende ließ in seiner Begrüßung auch Nils Meyer, den Museumsleiter, und Annerose Rathjen vom Scheeßeler Blaudruck-Team nicht unerwähnt, seien beide doch „der Motor des Ganzen“ gewesen. „Ohne sie hätten wir das Projekt sicher nicht geschafft“, befand er.

Meyer und Rathjen waren es auch, die den Minister anschließend durch die Werkschau im Weberhaus führten. Beeindruckt zeigte sich der, wie einem mittels multimedialer Elemente in Kombination mit klassischen Info- und Schautafeln, sowie natürlich ganz plastischen, in Vitrinen aufbewahrten Ausstellungsstücken das immaterielle Unesco-Weltkulturerbe und dessen Bedeutung für die Menschheit vor Auge geführt wird. „Das ist schon mehr als imposant, was hier gemacht wurde“, so Thümler, der zuletzt 2018 das Heimatmuseum besucht hatte, als die Ausstellung noch in Planung war. „Man darf ja nicht vergessen, dass ein ehrenamtlich geführter Verein, wenn er etwas machen will, Geld von Förderern braucht.“ Das sei am Beispiel der Blaudruck-Ausstellung, die einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des alten Handwerks leiste, in hervorragender Weise gelungen. „Jetzt geht es noch darum, dass wir in der nächsten Corona-Verordnung die Möglichkeit schaffen, dass mehr Besucher kommen können – ich gehe aber davon aus, dass es nächste Woche schon soweit sein wird.“

Während der stellvertretende Landrat Hans-Jürgen Krahn (CDU) die Werkschau ein „Highlight für den Landkreis Rotenburg“ nannte, kam Stefan Behrens, der Allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, auf die Außendarstellung zu sprechen: „Wir möchten, dass Scheeßel nicht nur als Hurricane-Festival-Gemeinde bekannt ist, sondern für uns ist auch wichtig, dass Scheeßel mit dem Blaudruck in Verbindung steht.“ Daran arbeite man im Schulterschluss mit dem Heimatverein weiter.

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