Mehrere Tausend Besucher aus ganz Norddeutschland feiern in Westeresch

Flammen über dem Mais

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DJ TrueBeatz (unten Mitte) hielt die Besucher bis zum frühen Morgen auf der Tanzfläche.

Westeresch - Von Ulla Heyne. Flammen schießen in die Luft, zwischen den zuckenden Laserstrahlen erleuchten Feuerwerkskörper den Nachthimmel: Mit dem fulminanten Auftakt zur vierten Auflage gelang es den Organisatoren der Maisfeldfete, die Vorjahre noch zu toppen.

Und dies in jeglicher Hinsicht: Einige Neuerungen sorgten dafür, dass die Massenveranstaltung mit mehreren tausend Gästen noch reibungsloser gefeiert werden konnte. Die zweite Bühne im Zirkuszelt mit Schlagermusik wurde vom erfreulich altersgemischten Publikum gut angenommen, ebenso die geänderte Verkehrsführung bei der An- und Abfahrt: „Das hat sich bewährt“, konstatierte Ortsbrandmeister Uwe Rautenberg zufrieden. Er schob mit zwölf Kameraden aus Westersch und Westervesede bis zum frühen Morgen Dienst. Das erwartete Überschreiten der 5000-Besucher-Marke hatte erhöhte Sicherheitsauflagen wie die Feuerwehrpräsenz erfordert: „38 Mann Security statt 26, die doppelte Anzahl an Sanitätern, und wir bleiben mit dem Tanklöschfahrzeug bis zum Schluss“, so Rautenberg. Dabei verlief die Megaparty, bei der DJ TrueBeatz und DJ BeatME dem Partyvolk im Wechsel mit tanztauglicher Musik und einer fulminanten Lichtshow unter freiem Himmel einheizten, überaus friedlich. Die Gäste waren sogar aus Osnabrück angereist, zum Teil mit Bussen. Der 16-jährige Freddy aus Hamburg, der von Kumpel Marius aus Worth eingeladen worden war, staunte: „Bühne, Stimmung – so etwas gibt es in Hamburg kaum!“ Aber auch lokale Gäste, jung wie alt, schätzen die umsichtige Organisation der Westerescher Landjugend – dieses Mal sogar mit eigenem Emblem, das auf das Zirkuszelt projiziert wurde.

Maisfeldfete in Westeresch

Uwe Steinigen erklärte, warum er schon zum vierten Mal dabei war: „Die Atmosphäre stimmt, und man trifft jede Menge Bekannte!“ Zum Gelingen trug sicherlich auch der gnädige Wettergott bei – jenseits des Quentchens Glück können die Organisatoren sich vor allem selbst auf die Schultern klopfen: Dank zahlreicher helfender Hände, vom Cocktail-Ausschank über die Helfer bis zur Besetzung in den Kassenhäuschen. Hier sorgte eine zügige Abfertigung dafür, dass die Gäste schon eher als im Vorjahr vor den beiden Bühnen feiern konnten. Veranstaltungstechniker Philip Göttert, mit vier Tagen Programmierarbeit für das mehrminütige fulminante Intro verantwortlich, hat bereits Bühnenpläne für die nächste Auflage: „Dann wird‘s noch größer!“

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